Steiner AG verklagt Bauherrschaft des Zürcher Löwenbräu-Areals

Steiner AG verklagt Bauherrschaft des Zürcher Löwenbräu-Areals

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Jetzt  müssen die Richter über die Querelen um die Überbauung auf dem Zürcher Löwenbräu-Areal – von Gigon/Guyer  entworfen und von der Steiner AG realisiert  – entscheiden. Die Steiner AG klagt vor Handelsgericht gegen die Bauherrinnen PSP Properties und die Löwenbräu Kunst AG. Es geht um über 58 Millionen Franken.

In den vergangenen fünf Jahren hatte die Steiner AG das Löwenbräuareal in Zürich in 14 ineinandergreifenden komplexen Teilprojekten renoviert und neu bebaut. Laut Steiner AG haben allerdings „zahllose Mängel“ in  den vorgegebenen Planungsunterlagen, die während der Submissionsphase nicht hatten festgestellt werden können, in der Bauzeit zu „erheblichen Mehraufwendungen und Terminverschiebungen mit hohen finanziellen Konsequenzen“ geführt. Diese Analysen bestätigt auch ein externes Gutachten, welches Steiner AG in Auftrag gegeben hat.  - Es geht um eine Summe von 58,5 Millionen Franken.

Neu ist der Streit um die Kosten nicht: Ende 2013 hatte die Steiner AG eine erste Forderung in zweistelliger Millionenhöhe bei der Bauherrschaft geltend gemacht. Steiner schlug Vergleichsverhandlungen vor – jedoch ohne Erfolg. Jetzt hat das Generalunternehmen beim Zürcher Handelsgericht Klage eingereicht.  Derweil sieht man es  – wie PSP-Finanzchef Giacomo Balzarini in der aktuellen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung erklärt –  bei der Bauherrschaft anders:  Der Firma seien keine Tatsachen bekannt, welche die Forderung der Steiner AG erklären würden. (mai)