Steigerung in allen Sparten

Steigerung in allen Sparten

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Die Bauwirtschaft legte im 4. Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal weiter zu. Insbesondere der Tiefbau verbesserte sich, aber auch der Hochbau und das Ausbaugewerbe konnten zulegen. Dies stellt „bauenschweiz“, die Dachorganisation der Schweizer Bauwirtschaft in ihrer Lagebeurteilung fest.
 
Im Bauhauptgewerbe stiegen im 4. Quartal verglichen mit dem Vorquartal die nominellen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 3,1%. Hauptsächlich trug der Tiefbau mit einem Plus von 4,6% zu diesem guten Resultat bei. Aber auch der Hochbau steigerte den Umsatz um 1,7%. Zu diesen Ergebnissen gelangte die vierteljährliche Konjunkturumfrage des Schweizerischen Baumeisterverbands bei seinen Mitgliedern.

Firmen des Sektors Ausbau und Gebäudehülle beurteilen die Geschäftslage uneinheitlich, verdeutlicht die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF). Sanitärunter-nehmen schätzen sie weiterhin als positiv ein, auch wenn die Reichweite des Auftragsbestands leicht gesunken ist. In der Heizungsbranche klingt die Zuversicht etwas ab; parallel dazu nahm der Auftragsbestand von 4.5 auf 4 Monate ab. Firmen des Sektors Gebäudehülle beurteilen die Situation als gut. Demgegenüber bewertet die Schweizer Metall-Union die Aussichten im Stahl- und Metallbau zurückhaltend. Die Schreinerberiebe zeigen sich optimistisch, da die Auftragslage für die kommenden Monate beinahe das hohe Niveau von Mitte des vergangenen Jahres erreicht.

Die Projektierungsbüros sind gemäss dem Schweizerischen Ingenieur- und Architekturverein (SIA) mit der Geschäftssituation mehrheitlich zufrieden. Sie verzeichneten einen stabilen oder zunehmenden Auftragsbestand.  «Generell scheint die Bauwirtschaft optimistisch auf das Jahr 2011 zu blicken», zieht «bauenschweiz» ein Fazit. «Es wird eine Stagnation der Bautätigkeit auf hohem Niveau zu erwartet.»   (ur/mgt)