Start zur zweiten Glattpark-Etappe

Start zur zweiten Glattpark-Etappe

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Teaserbild-Quelle: zvg
Im Frühling 2012 beginnt die Implenia mit dem Bau des „Wrighthouse“. Das Entwicklungsprojekt, das ein Volumen von rund 80 Millionen Franken aufweist, bildet ein Scharnier zwischen der Stadt Zürich und der Opfiker Grossüberbauung Glattpark.
 
Die Zürcher Vorortsgemeinde Opfikon besitzt mit dem Glattpark das grösste Entwicklungsareal der Schweiz. Hier entstanden bis 2004 auf einer Fläche von 15 Hektaren Wohnbauten für 2000 Menschen und etwa 1300 Arbeitsplätze. Rund eine Milliarde Franken investierten die Grundeigentümer in diese erste Etappe des Hochbaus.
 
Nun realisiert die Implenia im Glattpark-Areal das Projekt "Wrighthouse", in welches das grösste Bau- und Dienstleistungsunternehmen der Schweiz rund 80 Million Franken investieren will.

Brücke nach Zürich

Die Überbauung mit 122 Eigentums- und Mietwohnungen sowie Gewerbeflächen soll aufgrund ihrer Lage zwischen dem Glattpark und der Stadt Zürich eine Scharnierfunktion übernehmen: Mit Wrighthouse fällt gleichsam der Startschuss zur zweiten Etappe der Glattpark-Entwicklung, welche die noch 23 Hektar grosse Brache umfasst. "Implenia baut mit Wrighthouse die Brücke zwischen Opfikon und Zürich und sorgt für städtisches Leben in Glattpark", lobt Paul Remund, Stadtpräsident von Opfikon. "Wir haben als Pionier investiert, weil wir von der ausgezeichneten Lage des Gebiets und vom Entwicklungskonzept von Glattpark überzeugt waren", gibt René Zahnd, Konzernleitungsmitglied von Implenia, das Lob zurück.
 
Begonnen hat diese zweite Etappe im Mai mit dem Bau des Boulevard Lilienthal im Mai. Damals konnte man auf stolze 31 Projekte verweisen, die in der Pipeline sind. Zwischen 2012 und 2014 sollen sechs bis zwölf davon bereits realisiert sein. Wrighthouse wird unter den ersten dieser Neubauten sein. Die Baubewilligung liegt vor, und im Frühjahr 2012 will die Implenia loslegen. 

Klassische Stadtgestaltung

Entwickelt hat den Neubau das Zürcher Architekturbüro Züst Gübeli Gambetti, das auf klassische Themen der Stadtgestaltung setzte. So sind die Sockelbereiche von Wrighthouse im Bereich des Boulevards Lilienthal eingezogen, wodurch ein witterungsgeschützter Fussgängerbereich entsteht. Entlang der übrigen Aussenfassaden liegen die ersten Wohnungen – wie in Städten üblich – im Hochparterre und nicht wie in vielen Neubausiedlungen ebenerdig. Die Gewerbeflächen im Erdgeschoss sind für öffentliche Nutzungen, zum Beispiel Läden, vorgesehen. Zu Wrighthouse gehört zudem ein grosszügiger Innenhof, der sich gegen den Glattpark-See hin öffnet. Ein Lichtkonzept von Daniel Tschudi der Amstein + Walthert AG sowie ein Farbkonzept des bekannten Winterthurer Gestalters Thomas Rutherfoord sorgen für eine ansprechende optische Wirkung.
 
Wer sich eine Wohnung im neuen Glattpark-Juwel sichern will, wartet im Übrigen besser nicht zu lange. Obwohl die Wohnungen frühestens im Sommer 2014 bezugsbereit sein werden, hat der Verkauf der 41 Eigentumswohnungen bereits begonnen. (bk)