Stadt Zürich: Genossenschaften bauen wie verrückt

Stadt Zürich: Genossenschaften bauen wie verrückt

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Letztes Jahr sind in der Stadt Zürich 3210 neue Wohnungen gebaut worden – ein Rekord. Soviel wurde seit den 50er-Jahren nicht mehr gebaut. Mehr als jede dritte Wohnung ist von Baugenossenschaften realisiert worden.

Die Limmatstadt wächst Jahr für Jahr – seit 2011 jeweils um etwa 1900 bis 2500 Wohnungen. Aber letztes Jahr wurde so viel gebaut wie seit 1953 nicht mehr, wie es einer Mitteilung heisst. 3210 neue Wohnungen entstanden vor allem im Norden der Stadt, namentlich in Schwamendingen, aber auch in den Kreisen 2, 5, 3 und 8. Die Neubautätigkeit in Schwamendingen war von zwei Genossenschaftsprojekten mit 200 (Mattenhof-Areal) und 300 neuen Wohnungen (Hunziker-Areal) geprägt. Überhaupt waren die Baugenossenschaften letztes Jahr die fleissigsten Wohnraum-Schaffer. 1203 Wohnungen gehen auf ihr Konto, ein Anteil von 37 Prozent. Im Stockwerkeigentum entstanden 911 Wohnungen, was einem Anteil von 28 Prozent entspricht. Private Gesellschaften erstellten 777 Wohnungen und damit 24 Prozent. Am wenigsten haben natürliche Personen und die öffentliche Hand zur regen Bautätigkeit in der Stadt beigetragen (sechs respektive vier Prozent).

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, hat sich der Wohnungsbestand letztes Jahr um 2486 erhöht, da 724 Wohnungen abgerissen worden sind.

Auch für nächstes Jahr wird mit einer hohen Bautätigkeit gerechnet: Ende 2015 waren insgesamt 5986 Wohnungen im Bau. (pd/mt)