Stadt Luzern entzieht Baubewilligung

Stadt Luzern entzieht Baubewilligung

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Die Fristen für die Planungs- und Bauarbeiten konnte die Besitzerin des Hotels Gütsch in Luzern nicht einhalten. Deshalb hat sie nun die Baubewilligung für das Erweiterungsprojekt verloren. Die Bahn und das sanierte Hotel dagegen sollen wie geplant 2014 eröffnet werden.

 

Das Château Gütsch in Luzern hätte saniert, erweitert und die Gütschbahn auf Vordermann gebracht werden sollen. Doch daraus wird jetzt nichts. Zumindest nicht für die Erweiterung. Denn die Bauherrschaft hat den vom Luzerner Stadtrat gesetzten Termin für die Planungs- und Bauarbeiten des Erweiterungsprojekts namens Baluardo verstreichen lassen. Das war am 31. Oktober. Die Baubewilligung für das Baluardo ist somit erloschen.

Nicht betroffen von diesem Entscheid sind allerdings die Renovationen des bestehenden Hotels und der Gütschbahn, denn diese konnten wie geplant gestartet werden. Allerdings hat sich während der Bauarbeiten für die Gütschbahn herausgestellt, dass der Baugrund sehr viel schwieriger war als gedacht. Dadurch kam es erst zu den Verzögerungen, weshalb dann der Termin für den Erweiterungsbau nicht eingehalten werden konnte. Dazu kommt, dass sich bis heute kein Betreiber für die Erweiterung gefunden hat. Aus diesen zwei Gründen hat die Bauherrschaft, die Château Gütsch Immobilien AG, den Termin für den Erweiterungsbau nicht einhalten können mit der Konsequenz, dass die Bewilligung für den Erweiterungsbau nun erloschen ist. (ffi/mgt)

Mehr über die Sanierung des Universitätsspitals Zürich lesen Sie im Artikel Château Gütsch auf dem Weg zur Besserung? vom 16. April 2013.