Sika baut Präsenz in Afrika aus

Sika baut Präsenz in Afrika aus

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Sika eröffnet erste Produktionswerke für Betonzusatzmittel und Mörtel in Nigeria und der Elfenbeinküste. Zudem wurden neue Niederlassungen in Äthiopien und Tansania gegründet, um von den Wachstumsmärkten der Subsahara-Region zu profitieren.

Paul Schuler, Leiter Region EMEA (Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika), betont in einer Mitteilung die Bedeutung von Sikas Expansion in Afrikas Subsahara-Region: "Unsere neuen Produktionsanlagen in Nigeria und der Elfenbeinküste stellen zusammen mit unseren neu gegründeten Tochtergesellschaften in Tansania und Äthiopien einen weiteren Meilenstein in der konsequenten Umsetzung der Sika Strategie 2018 dar. Mit den jüngsten Investitionen beschleunigen wir unser Wachstum in der Region südlich der Sahara und werden den Marktanteil von Sika weiter ausbauen. Darüber hinaus unterstreichen wir damit unsere feste Überzeugung hinsichtlich des Potentials und der vielversprechenden Zukunft des Kontinents."

Sika gründete 2014 die Tochtergesellschaften in Nigeria und der Elfenbeinküste und investiert nun in Lagos und Abidjan in lokale Produktionsanlagen zur Herstellung von hochwertigen Betonzusatzmitteln und Mörtel. Damit will Sika in beiden Ländern die Versorgung der boomenden Branchen Bauwirtschaft, Renovierung und Gebäudeunterhalt sicherstellen. „Zahlreiche internationale und mittelgrosse nationale Bauunternehmen realisieren grosse Öl- und Gasprojekte sowie Infrastruktur-, Gewerbe- und Wohnbauprojekte und stellen ein enormes Kundenpotenzial dar“, heisst es.

Gemessen an der Bevölkerung und dem Bruttoinlandprodukt ist Nigeria die grösste Volkswirtschaft Afrikas. Mit rund 180 Millionen Einwohnern und einem erwarteten jährlichen Wirtschaftswachstum von rund fünf Prozent sei im Bausektor des Landes von einer grossen Nachfrage auszugehen. Demgegenüber stellt die Elfenbeinküste mit 23 Millionen Einwohnern ein für afrikanische Verhältnisse eher kleines Land dar. Für Sika bietet es gleichwohl ein vielversprechendes Wachstumspotenzial. Im 2015 soll in beiden Ländern der Zementverbrauch um neun Prozent wachsen. (pd)