Seit Generationen im Takt

Seit Generationen im Takt

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Teaserbild-Quelle: Foto: Mike Staub

Seit 250 Jahren ist die Pestalozzi-Gruppe in der Stahlbranche tätig. Die Firma pflegt einen bescheidenen Auftritt, ist aber Marktführerin in der Gebäudehülle und ein wichtiger Player im Schweizer Handel. Ihren Erfolg verdankt sie einer langjährigen Tradition und der Offenheit für Neues. Und vielleicht auch der Vorliebe ihrer Besitzer für die Musik.

Es gibt rabiate Bassisten wie Charles ­Mingus. Der legendäre Jazzmusiker (1922–1979) brach einmal ein überlanges Solo des Flötisten Eric Dolphy ab, indem er ihm ganz einfach das Mikrofon wegnahm. Und es gibt zurückhaltende Bassisten wie Dietrich Pestalozzi. Der Geschäftsführer der Pestalozzi-Gruppe hält sich am liebsten im Hintergrund und lässt seinen Mitarbeitern grosse Freiräume. Gegen fantasievolle Soli hat er wenig einzuwenden, so lange die Harmonie des Ganzen nicht gestört wird. Denn für Dietrich Pestalozzi, der seinen Kontrabass in einer Jazzband, einem Kammerorchester und in einer Ländlergruppe zum Klingen bringt, ist das gute Zusammenspiel zentral: «Wir sind gross geworden, weil wir zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern gute Beziehungen pflegen. Wenn uns dies weiterhin gelingt, blicke ich optimistisch in die Zukunft.»

In seinem 250. Jahr umfasst das Unternehmen die drei Geschäftsbereiche Stahltechnik, Haustechnik sowie Gabs Gebäudehülle und ­beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter. Bis heute ist die Firma vollständig in Familienbesitz, der Umsatz betrug 2012 rund 160 Millionen Franken. Dietrich Pestalozzi vertritt bereits die achte Generation. Sein Sohn Matthias Pestalozzi ist seit 2011 Teilhaber der Firma und wird sie in den nächsten Jahren übernehmen. Die Familie und das Unternehmen sind untrennbar miteinander verbunden – auch das ist eine Seltenheit geworden. An der 250-Jahr-Feier, welche die Pestalozzi-Gruppe auf einem Schiff durchgeführt hat, begrüssen dieser Devise entsprechend die Familienmitglieder die geladenen Gäste. Welche Besonderheiten sich die Veranstalter für ihre Besucher einfallen lassen haben – darüber gibt die folgende Bilderstrecke Auskunft. (ms)

Einen ausführlichen Artikel finden Sie im „baublatt“ Nummer 28.