Sehen und hören

Sehen und hören

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Teaserbild-Quelle: Ila Bêka und Louise Lemoîne
Im Zusammenhang mit der Swissbau bietet das Schweizerische Architekturmuseum zahlreiche Highlights. Dazu gehören Filmaufführungen aber auch Konzerte. „baublatt.ch“ hat ein paar Rosinen herausgepickt.
Ila Bêka und Louise Lemoîne
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Ila Bêka und Louise Lemoîne
Im Film "Koolhaas HouseLife" sieht das Publikum Koolhaas' Bau durch die Augen der Haushälterin.
 
Konzert Jojo Mayer, Dienstag, 12. Januar, 20 Uhr
JoJo Mayer gilt als einer der profiliertesten und virtuosesten Schlagzeuger. Neben seinem technisch brillianten Spiel fesselt er sein Publikum mit Entertainer-Qualitäten. In seiner «Lesson» referiert er mit Wort und Schlagzeugstock über Architektur, Statik und Dynamik im Schlagzeugspiel.
(Eintritt frei, Reservation erforderlich unter: www.sia.ch/swissbau)
 
„Koohlhaas HouseLife“, Dokumentarfilm, Donnerstag, 14. Januar, 12 Uhr
Nach einem Autounfall war der Bauherr von „Maison à Bordeaux“ an den Rollstuhl gebunden. Er wollte ein barrierefreies aber dennoch komplexes Haus. Auf diesen Wunsch hin entwarf der Architekt Rem Koolhaas ein dynamisches Gebäude mit beweglichen Wänden, einem anhebbarem Schlafzimmer sowie einer automatisierten Plattform. Der Film „Koolhaas Houselife“ zeigt das “Maison à Bordeaux” von 1998 aus der Perspektive der Haushälterin. Gezeigt wird also nicht die übliche, aufgeräumte “Architektensicht” auf das Gebäude, sondern ein belebtes Haus: “ein Ort, wo unterschiedliche Leben gelebt werden, mit all seinem Chaos, seiner Abnutzung und seinen Veränderungen“.
(Weitere Aufführungsdaten: Mittwoch, 13. Januar, 17 Uhr; Freitag, 16. Januar, 17 Uhr)
 
„Building the Gherkin“, Dokumentarfilm, Freitag, 15. Januar, 12 Uhr
Wie eine überdimensionierte Gurke ragt Norman Fosters Wolkenkratzer aus der Londoner Skyeline. Das Gebäude ist laut Architekt Norman Foster, „in sozialer, technischer, architektonischer und räumlicher Hinsicht radikal“. Die Bauherrin Swiss Re, wollte einen repräsentativen Firmensitz, die Stadt ein Symbol für Europas grössten Finanzplatz und Norman Foster will sich beweisen. Sollte das von den Londonern ironisch genannte „The Gherkin“ (das Gürkchen) am Ende tatsächlich zu dem Wahrzeichen werden, von dem alle träumten? Die Langzeitstudie – von der Planung bis zum Einzug im Jahr 2004 – geht dieser Fragte nach. „Plötzlich kennen alle Leute den Namen deiner Firma“, sagt ein Angestellter – und bringt damit auf den Punkt, worum es geht.
(Weiteres Aufführungsdatum: Freitag, 15. Januar; 12 Uhr)
 
 
„My Architect“, Samstag, 16. Januar, 12 Uhr
In seinem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003. begibt sich Nathaniel Kahn, der Sohn von Louis Kahn (1901 bis 1974), auf die Spurensuche seine berühmten Vaters: Louis Kahn zählt neben Frank Lloyd Wright, Le Corbusier oder Mies van der Rohe zu den grössten Architekten des 20. Jahrhunderts. Nathaniel Kahn sucht Menschen auf, die Kahn gekannt und mit ihm zusammengearbeitet haben. Er reist zu den Werken die Louis Kahn bekannt gemacht hatten. Die Schlussminuten des beinahe zweistündigen Werkes entstanden im Capital Complex in Dhaka. Die damalige Regierung von Bangladesch sah in Kahn nicht nur den Architekten ihres Parlamentsgebäudes sondern auch den Architekten ihrer noch jungen Demokratie. Die Vollendung des Gebäudes sowie die des Indian Institute of Management in Ahmedabad in Indien erlebte Loius Kahn nicht mehr.
(Weiteres Auffühungsdatum: Mittwoch, 13. Januar, 12 Uhr)
 
Konzert Ensemble ö!, Sonntag, 17. Januar, 11 Uhr
Das Ensemble ö! wurde im Frühling 2002 als Nachfolge-Ensemble des bis dahin bestehenden Kammerensembles musicuria von David Sontòn Caflisch gegründet. Der Schwerpunkt des Solistenensembles mit der Besetzung von jedem Orchesterinstrument einzeln liegt bei der Aufführung Neuer und zeitgenössischer Musik. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Kammermusik, dabei tritt das Ensemble aber auch regelmässig in voller Besetzung auf. Neben den Konzerten in der Schweiz begaben sich die Musiker auf eine USA-Tournee. Daneben gestaltete das Ensemble ö! als Hausensemble die zeitgenössischen Programme im Hotel Therme in Vals (infolge der Absetzung des Hausarchitekten Peter Zumthor Anfang 2009 zog sich das Ensemble ö! von dieser Tätigkeit zurück). Seit Sommer 2009 tritt das Ensemble ö! regelmässig mit einer Reihe in der Chesa Planta in Samedan auf.
 
Weitere Informationen zum Programm des Schweizerischen Architekturmuseums unter: www.sam-basel.org.
 

Architekturführungen durch Basel

Die Architekturführungen durch Basel finden täglich statt, und zwar vom 12 bis 16. Januar. Vormittags geht es um neue Bauten, nachmittags sind „Klassiker“ das Thema. Die Führungen dauern jeweils rund eineinhalb Stunden. Die Touren sind jeweils auf 25 Teilnehmer beschränkt und kosten 25 Franken pro Person. Im Preis inbegriffen ist der Eintritt für die Swissbau sowie ein Apéro oder ein Kaffee.
 

"Dusk"

9 Uhr, Treffpunkt in der Swissbau City Lounge @ S AM
Begrüssung mit Kaffee und Gipfeli
Eineinhalb Stunden Bustour, Schwerpunkt neue Bauten
11 Uhr Ankunft, Swissbau, Implenia Stand Halle 4.2 / D10
 

"Dawn"

16.30 Treffpunkt Swissbau, Implenia Stand Halle 4.2 / D10
Eineinhalb Stunden Bustour, Schwerpunkt Klassiker
18.00 Ankunft in der Swissbau City Lounge @ S AM,
Apéro
 
Anmeldung: E-Mail: tours@sam-basel.org, Tel: +41 (0) 61 261 14 13. Bevorzugte Sprache (deutsch, englisch, italienisch oder fanzösisch) angeben.