Schutz für brütende Flussregenpfeifer auf Baubrache

Schutz für brütende Flussregenpfeifer auf Baubrache

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Flussregenpfeifer brüten nicht in einem Nest sondern sondern in einer kleinen Mulde. (Stefan Berndtsson, flickr, CC)

Ein Flussregenpfeiferpärchen ist auf einer Baubrache im Glattpark in Opfikon ZH auf der Suche nach einem Brutplatz. Werden die Vögel fündig und hat das Weibchen sein erstes Ei gelegt, lässt die Gemeinde die Brache laut einem Bericht des „Tages-Anzeigers“ absperren, damit sie sich in Ruhe um ihren Nachwuchs kümmern können.

Flussregenpfeifer brüten nicht in einem Nest sondern sondern in einer kleinen Mulde. (Stefan Berndtsson, flickr, CC)

Grund für die besondere Massnahme, ist die Tatsache, dass Flussregenpfeifer vom Aussterben bedroht sind. Vergangenes Jahr brüteten laut der Zeitung im Kanton Zürich gerade mal 16 Flussregenpfeiferpärchen. Dass die Regenpfeifer ausgerechnet die Brache im Glattpark ausgewählt haben, liegt daran, dass sie für die Vögel einem kiesigen Flussufern ähnelt, wo sie normalerweise brüten. Denn Flussregenpfeifer bauen keine Nester sondern graben für ihre Eier jeweils kleine Mulden in kiesigen Grund. Dies ist auch mit ein Grund, dessentwegen sie immer weniger werden.

Als Bodenbrüter werden Flussregenpfeifer von vielen Feinden wie Füchsen oder Hunden aber auch Menschen bedroht. Die Gefahr, dass ihr Gelege zertrampelt würde, sei gross, erklärt Yvonne Schwarzenbach von Orniplan gegenüber dem „Tages-Anzeiger“. Andererseits schwinden die Brutplätze, weil im Laufe der Zeit immer Flussufer begradigt wurden. (mai)

Den Artikel des „Tages-Anzeigers“ finden Sie hier. www.tagesanzeiger.ch