Schulthess Gartenpreis geht nach Uster

Schulthess Gartenpreis geht nach Uster

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Teaserbild-Quelle: Schweizer Heimatschutz

Nachdem der Schweizer Heimatschutz Uster 2001 den Wakkerpreis verliehen hatte, ehrte er die Zürcher Gemeinde nun ein zweites Mal. Er zeichnete die Parklandschaft um den Aabach mit dem Schulthess Gartenpreis aus. Oder vielmehr seinen Wandel vom Industriekanal zur grünen Oase für die Bevölkerung.

Wasser sei ein wichtiger, begehrter Lebensraum für die Natur wie für den Menschen, teilt dazu der Heimatschutz mit. Ein Bach, der über die Ufer trete stelle aber ebenso eine Bedrohung dar. Diese vielfältigen Sichtweisen auf den Aabach habe Uster ernst ­genommen und über Jahrzehnte zu einem Gesamtkonzept verwoben. Zudem lobt er das dichte ­Nebeneinander von Erholungsräumen, Naturschutzzonen und Hochwasserschutzbauten, das «ein Gesamtbild einer städtischen Parklandschaft» ergibt, die ihre industriellen Wurzeln «mit Stolz zeigt». Besondere Erwähnung findet der Zell­weger Weiher, der von einem an Treibholz erinnernden Damm des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata gequert wird. Daneben gibt es auch lobende Worte für die Neugestaltung des Stadtparks aus der Feder der Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten. (mai)


Zum Aabach hat der Heimatschutz eine kleine  Publikation herausgegeben, die für 10 Franken auf www.heimatschutz.ch/shop bestellt werden kann.