Schule erreicht Minergie-Standard

Schule erreicht Minergie-Standard

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Nach umfassender Sanierung ist die Primarschulanlage Ilgen wieder in Betrieb. Dank moderner Haustechnik, Anschluss ans städtische Fernwärmenetz und spezieller Innen-Dämmung der Fassaden erreicht das denkmalgeschützte Gebäude nun den Minergie-Standard für Neubauten.
 
"Die Gebäude haben ihr Gesicht aus dem 19. Jahrhundert zurückerhalten und sind trotzdem für den Schulbetrieb im 21. Jahrhundert gerüstet", sagte Stadtrat André Odermatt laut einer Mitteilung der Stadt bei der offiziellen Eröffnung am Dienstag.
 
Die Schulanlage in Zürich-Hottingen besteht aus zwei Gebäuden und einer Turnhalle. Das Ilgen A aus dem Jahr 1877 ist denkmalpflegerisch sehr wertvoll. Architekt Wolfgang Rossbauer war daher zurückhalten mit den baulichen Eingriffen. Im Erdgeschoss gibt es einen neuen Mehrzwecksaal.
  
Das Ilgen B konnte stärker an die Bedürfnisse des heutigen Schulbetriebs angepasst werden. Unter anderem wurden fünf Gruppenräume eingebaut. In beiden Gebäuden sind alle Geschosse per Lift erschlossen. "Barrierefreier Zugang und Raum für individuelle Förderung sind wichtige bauliche Massnahmen für eines unserer zentralen pädagogischen Anliegen, die Integration aller Kinder", sagte Stadtrat Gerold Lauber.
  
Bei der Turnhalle wurden Ausgänge und Fluchtwege so angepasst, dass sie nun als Veranstaltungsort für bis zu 400 Personen genutzt werden kann. Ausserdem wurde der Garderobentrakt neu gebaut. Für das Projekt hat der Stadtrat insgesamt 30 Millionen Franken bewilligt. (sda)