Schnusiges Mikrohaus verströmt den Duft der Freiheit

Schnusiges Mikrohaus verströmt den Duft der Freiheit

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Teaserbild-Quelle: Bilder: Gabriel Diezi

Ein energieautarkes Häuschen mit integrierter Regenwasseraufbereitung für Entdeckungsreisen gab es letzte Woche in Bern zu bewundern. Es lädt Abenteurer zu Entdeckungsreisen in abgelegene Regionen ohne Infrastruktur ein.

Tomas Zacek präsentierte erstmals in der Schweiz die von ihm zusammen mit seinem Team bei Nice Architects entwickelte sogenannte Ecocapsule, dies im Rahmen des 10. SwissECS (Swiss Energy and Climate Summit). Das mit Küche und Bad ausgerüstete Mikrohaus für zwei Personen versorgt sich dank Solar- und Windkraftanlage selbst mit Energie und produziert durch das Sammeln und Filtern von Regenwasser auch Trinkwasser (siehe auch frühere Baublatt.ch-Newsmeldung).

Besonders geeignet sei die Ecocapsule daher für abgelegene Regionen ohne Infrastruktur, so der slowakische Architekt. Da sie in einen Schiffscontainer passe oder wie ein Wohnwagen auf Rädern bewegt werden könne, lasse sie sich einfach und günstig überall hin transportieren. Den Menschen grösstmögliche Freiheit zu bieten, war denn auch Zaceks Motivation für die Entwicklung von Ecocapsule.

Das Interesse am energieautarken Mikrohaus, das Effizienz und Funktionalität mit modernem Design verbindet, sei gross. In einem ersten Schritt sollen jedoch nur 50 Stück zu knapp 80'000 Euro pro Stück verkauft werden. Dann soll die Massenproduktion zu einem günstigeren Preis beginnen. (pm/gd)