Schlafen in Saarinens Betonvogel

Schlafen in Saarinens Betonvogel

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Teaserbild-Quelle: Aude, wikimedia, CC
Die eleganten Linien des vor 50 Jahren eröffneten, futuristisch angehauchten TWA-Terminals des New Yorker JFK-Airports faszinieren bis heute. Und sie erzählen nebenbei vom Zukunftsglauben jener Zeit. Mittlerweile ist es längst nicht mehr in Betrieb. Das soll sich nun ändern, mit einem Hotelprojekt.
 
 
Eero Saarinens elegant geschwungene Dachkonstruktionen sind legendär. Eine davon ist jene des TWA-Terminals des JFK International Airport in New York. Sie wurde 1962 nach dem Tod des finnisch-amerikanischen Architekten ­eröffnet. Man hatte das damals mit modernster Technik ausgerüstete Gebäude gebaut, um dem zunehmenden Massentourismus Herr zu werden. Doch als rund zehn Jahr später die ersten Grossraumjets abgefertigt wurden, traten Mängel zutage: Der an einen Vogel mit ausgebreiteten Schwingen erinnernde Bau bot schlicht zu ­wenig Platz für die stetig wachsenden Passagierströme. Schliesslich wurde das Architektur-Juwel 2001 stillgelegt.

Doch jetzt könnte es wieder zu neuem Leben erwachen: US-Hotelier André Balazs will das ­Terminal zum Hotel umbauen. Wie er dieser Tage erklärte, warte er zurzeit auf die definitive Bewilligung der Flughafenbehörde. Dort hiess es in ­diesem Zusammenhang, dass die Verhandlungen noch im Gange seien. (mai)