SBV will ehrliche Unternehmer mit Badge schützen

SBV will ehrliche Unternehmer mit Badge schützen

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Mit einem branchenübergreifenden Ausweis-System will der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) die Kontrolltätigkeit optimieren und ehrliche Unternehmer schützen. Dies erklärte Zentralpräsident Gian-Luca Lardi am Tag der Bauwirtschaft in Luzern.

„Wir werden mit dem Baustellen-Badge die wenigen schwarzen Schafe aufspüren“, sagte Lardi. Das Projekt ist laut SBV auf gutem Weg. Es sei gelungen, gemeinsam mit dem Ausbaugewerbe, mit Generalunternehmen, mit der Syna und dem Baukader Schweiz sowie mit den öffentlichen Bauherren und mit dem Seco eine Lösung erarbeiten, die von allen mitgetragen werden, so Lardi.

Politischer Hauptreferent am Grossanlass der Baumeister sowie der HG Commerciale war Bundesrat Alain Berset, der die „Altersvorsorge 2020“ vorstellte. Er betonte, dass die Notwendigkeit einer Reform, weil die Finanzierungslücke  mit der Pensionierung der Babyboomer in den nächsten Jahren wächst.  „Wir Baumeister wissen, wie schnell die Demografie kippen kann“, betonte Lardi nach dem Referat. Man habe es mit dem Frühpensionierungssystem – dem FAR – soeben erlebt.  In diesem Zusammenhang warnte er vor der AHVplus-Initiative, über die am 25. September abgestimmt wird und verwies gleich noch auf die Initiative für eine grüne Wirtschaft. Laut Lardi schränkte ein Ja die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft stark ein.

Des Weiteren war auch die Digitalisierung am Tag der Bauwirtschaft ein Thema und diesem Zusammenhang auch BIM: Die Gebäudedatenmodellierung werde das Bauen an sich nicht revolutionieren, führte Lardi aus. Aber sehr wohl die Geschäftsmodelle der Branche ändern und Bauprozesse effizienter machen. (mai /mgt)

Ein Bericht zum Tag der Bauwirtschaft erscheint im Baublatt vom 1. Juli.

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