SBB spannt mit ETH und EPFL zusammen

SBB spannt mit ETH und EPFL zusammen

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Seit diesem Jahr arbeitet die SBB bei der Forschung mit der ETH Zürich und der EPFL Lausanne zusammen. Wie die SBB mitteilt, will man damit Innovationen für die Weiterentwicklung des Schweizer Bahnsystems auch künftig fördern.

Wissenschaft und Forschung spielten seit den Anfängen der Eisenbahngeschichte in der Schweiz eine wichtige Rolle, heisst es in der Medienmitteilung der SBB. Neuste Erkenntnisse und innovative Technologien seien schon immer treibende Kräfte in der Entwicklungsgeschichte des Bahnsystems Schweiz gewesen. Damit dies so bleibt,  hat die SBB mit der ETH Zürich und der EPFL Kooperationsverträge abgeschlossen, die seit diesem Jahr laufen. Zudem hat sie ebensolche Verträge – sie bestehen seit 2009 –  mit der Universität St. Gallen erneuert.  In die Zusammenarbeit investiert die SBB je Hochschule 150 000 Franken pro Jahr.

Daneben stockt die SBB den seit 2010 existierenden Forschungsfonds um 100 000 Franken auf insgesamt 300 000 Franken pro Jahr auf. Für den öffentlichen Verkehr relevante Themen werden öffentlich ausgeschrieben, Forscher aller Schweizer Hochschulen können sich mit Projekten bewerben. Der Forschungsrat wählt den „gehaltvollsten Ansatz“ aus und legt die Höhe der finanziellen Unterstützung fest.

Während der vergangenen Jahre  haben sich die Kundenbedürfnisse stark in die digitale Welt verschoben. Auch weitere Kapazitätssteigerungen im Schweizer Schienennetz würden künftig eher durch technologische Innovationen als durch teuren Infrastrukturausbau erreicht, schreibt die SBB in ihrer Medienmitteilung. Fragestellungen für künftige Forschungsprojekte seien etwa: Wie lassen sich Verfügbarkeit, Kapazität und Qualität des Schweizer Schienennetzes kosteneffizient verbessern, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen? Oder: Wie können Prozesse in Unternehmen, die sich in einem stark regulierten Markt befinden, optimiert werden?  (mai/mgt)