SBB saniert Eisenbahnviadukt in Düdingen

SBB saniert Eisenbahnviadukt in Düdingen

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Die Eisenbahnviadukt in Düdingen BE wird saniert, unter anderem erneuert die SBB die Brückenplatte. Erste Arbeiten sind bereits letzten Spätherbst aufgenommen worden. Ende Februar 2018 soll das Viadukt wieder vollständig in Betrieb gehen.

Das 1860 erbaute Viadukt auf der Linie Freiburg–Bern führt die Bahngleise über den Horiabach in Düdingen. Der Brückenüberbau besteht aus sechs Hauptbrückenbögen und zwei kleineren Bögen aus Fertigbeton auf Beton- und Natursteinpfeilern. Um die Lebensdauer der Brücke zu verlängern und die langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten nimmt die SBB nun Sanierungsarbeiten vor.

Das Projekt sieht den Abbruch des oberen Teils der bestehenden Brückenplatte und den Neubau eines Stahlbetontrogs vor. Ausserdem wird eine neue Dichtung eingebaut und das Entwässerungssystem verbessert. Dies biete einen grösseren Schutz der Bausubstanz vor Wassereintritt, teilt dazu die SBB mit. Des Weiteren wird die Brückenplatte verbreitert, um den Abstand zwischen den Gleisen auf 3,80 Meter und den Abstand zwischen Gleis und Schutzgeländer auf 3,10 Meter zu erhöhen. Die Sanierung des Viadukts erfolgt in zwei Phasen, wobei das juraseitige Gleis ab diesem zurück- und der Trog neugebaut wird. Ende Juli folgt dann mit dem Spurwechsel die Kernetappe des Projekts. Ab dann verkehren die Züge auf dem neuen Gleis, während die Bauarbeiten am alpenseitigen Gleis fortgesetzt werden. Laut Medienmitteilung wird der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt. (mai/mgt)