Sanierung Zürcher Kongresshaus und Tonhalle dauert länger

Sanierung Zürcher Kongresshaus und Tonhalle dauert länger

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Das Zürcher Kongresshaus und die angebaute Tonhalle sollen umfassend saniert werden. Vertiefte Analysen ergaben, dass diese Arbeiten äusserst anspruchsvoll sind und nicht wie angenommen rund eineinhalb sondern zweieinhalb bis drei Jahre dauern.

Starten sollen die Bauarbeiten laut Urs Spinner vom Hochbaudepartement ab Mitte 2017. Damit kann die Wiedereröffnung kann spätestens Mitte 2020 stattfinden. Laut Spinner hatte man anfangs die Zeitdauer zu knapp berechnet. Darüber hinaus benötigten Tonhalle und Kongresshaus eine hohe Planungssicherheit. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass sie nach der vorübergehenden Schliessung zum genannten Zeitpunkt die Häuser wieder nutzen können. Die längere Bauzeit an der 1895 eröffneten Tonhalle und am 1939 in Betrieb gegangenen Kongresshaus wirkt sich gemäss Spinner nicht auf die Kosten aus. „Die 140 Millionen dürften reichen.“ Immerhin sei dort schon eine Reserve eingerechnet.

Das umfassende Instandsetzung wird vom Zürcher Stadtparlament befürwortet. Sie bringt eine Aufwertung des Kongresshauses und eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Tonhalle. Zudem entsteht ein seit Jahren gefordertes Restaurant mit grosser Terrasse mit Blick auf See und Berge.

Mit Unterstützung der Stadt suchen nun die Tonhalle-Gesellschaft und die Betriebsgesellschaft Kongresshaus Zürich AG vorübergehende Lösungen für einen eingeschränkten Betrieb während des Umbaus. (mai/sda)