Roche kann weiter in die Höhe wachsen

Roche kann weiter in die Höhe wachsen

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Trotz des Ensembles... (zvg) 1/2

Der Roche-Campus in Basel kann weiter in die Höhe wachsen. Der Grosse Rat hat gestern den Bebauungsplan für das Areal des Life-Sciences-Konzerns abgesegnet.

Roche will dort rund drei Milliarden Franken in den Bau eines Entwicklungs- und Forschungszentrums investieren: Dazu sollen verschiedene Gebäude ersetzt oder gar zusätzlich neu gebaut werden. Dazu gehört ist auch der sogenannte „Bau 2“ mit einer maximalen Höhe von 205 Metern. Der geplante Turm wird ebenfalls nach Entwürfen von Herzog & de Meuron gebaut. Er ergänzt den ersten Turm oder vielmehr den „Bau 1“, der ebenfalls aus der Feder der Basler Stararchitekten stammt, und soll vis-à-vis des  178 Meter hohen Gebäudes Platz finden. Ebenfalls vorgesehen ist ein Forschungsgebäude sowie zwei weitere, ebenfalls kleinere Bauten.

Die langfristige Arealentwicklung der Roche war im Grossen Rat als Bekenntnis des Pharmakonzerns zum Standort Basel breit begrüsst worden. Auf weniger einhellig positive Resonanz stiess die mit den Bauvorhaben verbundene Veränderung des Stadtbildes. Sie kam nicht überall gut an: Das Grüne Bündnis sprach von einer „Salamitaktik“ und einer „Machtdemonstration“ und beantragte eine Rückweisung, damit eine erträglichere Lösung gefunden werden kann. Derweil verwies die LDP darauf, dass die Städtebaudebatte bereits mit dem Bau 1 gelaufen ist und dass man sie damals hätte führen sollen. Hingegen erhofften sich verschiedene Räte – von links bis rechts –  in ihren Voten, dass das geplante Ensemble dereinst besser wirkt, als der einzelne Turm heute.  (mai / Material der sda)