Reinhold Messner passt sich Zaha Hadid an

Reinhold Messner passt sich Zaha Hadid an

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Vergangenen Juli eröffnete Reinhold Messner sein sechstes Bergmuseum. Der teils unterirdisch angelegte Bau auf dem Südtiroler Kronplatz stammt aus der Feder von Zaha Hadid. Auch wenn für ihn die Zusammenarbeit  mit der irakisch-britischen Stararchitektin nicht ganz einfach war, bezeichnet er den Bau im Interview mit dem „Tages-Anzeiger“ als „grossen Wurf“.

Hadid sei mehr Künstlerin als Designerin, sagt Messner. Und so agiere sie auch. „Ihre Architektur richtet sich nicht nach dem Inhalt, sie steht für sich. Das heisst, sie macht ihr Ding, zieht es durch und ich musste mich anpassen“ stellt er im Gespräch mit der Zeitung fest.  Trotzdem ist das Projekt für ihn gelungen. Er erachtet den kleinen aber auffälligen Bau als „grossen Wurf“. Von aussen klein bietee es von innen einen grossartigen Blick ins Gebirge.

Neben Begeisterung sorgte die Ausstellungstätte aber für viel Kritik. Die Ursachen dafür sieht er  in einem unterschiedlichen Verständnis von Architektur. Die Spezialisten aus den USA und Italien seien begeistert. Die deutsche Architekturszene  dagegen sei generell praxisbezogen. „Das heisst, erst kommt der Inhalt, dann die Hülle.“  (mai)

Das Interview mit dem "Tages-Anzeiger" finden Sie hier: www.tagesanzeiger.ch/leben/reisen/die-museen-sind-mein-15-achttausender/story/25663847