Rapperswil-Jona: Zweites HSR-Studentenwohnheim geplant

Rapperswil-Jona: Zweites HSR-Studentenwohnheim geplant

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Das erste Wohnheim für Studenten der Technischen Hochschule Rapperswil (HSR) wurde vor zwei Jahren eröffnet und ist seither ausgebucht. Deshalb soll in unmittelbarer Nachbarschaft ein zweiter Bau mit 88 Zimmern realisiert werden.

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Das neue Studentenwohnheim kommt gleich neben dem ersten Wohnhaus zum Stehen.

An der HSR studieren rund 1600 Menschen. Sie stammen teilweise aus entfernten Regionen der Schweiz oder absolvieren in einem internationalen Austauschprogramm ein Semester in Rapperswil-Jona im Kanton St. Gallen. In der Umgebung passenden Wohnraum zu finden ist schwierig, weil er sehr knapp und deshalb teuer ist – zu teuer für Studierende. Aus diesem Grund hat die Stiftung zur Förderung der HSR vor zwei Jahren ihr erstes Studentenheim mit 100 Zimmern eröffnet. Weil es aber schon wieder ausgebucht ist, soll nun ein zweites Heim gebaut werden. Wie es in einer Mitteilung der HSR heisst, soll es in unmittelbarer Nachbarschaft zu stehen kommen und 88 Zimmer haben. Geplant ist ein dreistöckiges Gebäude mit einem Parterre und zwei Obergeschossen. Pro OG werden sechs Wohngruppen mit jeweils sechs Zimmern und eine Wohngruppe mit acht Zimmern realisiert. Zwei Studierende teilen sich jeweils eine Nasszelle.

Die Finanzierung des Zehn-Millionen-Projekts erfolgt laut Communiqué einerseits aus Eigenmitteln der Stiftung und andererseits durch eine Hypothek. Mit dem Bau beauftragt ist ein Team, bestehend aus dem Totalunternehmer W. Rüegg AG aus Kaltbrunn, dem Architekturbüro Rüegg Architekten AG aus Rapperswil sowie der Ziegler + Partner Architekten aus Jona. Dieses Team hat bereits das erste Studentenwohnheim gebaut. „Die architektonische Handschrift soll zugunsten einer harmonischen städtebaulichen Eingliederung in die Landschaft der beiden Studentenwohnheime beibehalten werden“, heisst es.

Zurzeit läuft das Bewilligungsverfahren. Die Stiftung, die auch als Bauherrin auftritt, möchte das zweite Wohnhaus pünktlich zum Herbstsemesterbeginn 2018 eröffnen. (pd/mt)