Publireportage: UV-Beständigkeit von Dicht- und Klebstoffen

Publireportage: UV-Beständigkeit von Dicht- und Klebstoffen

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Damit Dicht- und Klebstoffe ihre Aufgabe erfüllen können, müssen sie UV-beständig sein. Die merz+benteli ag in Niederwangen gehört zu den technologisch führenden Unternehmen in den Bereichen elastische Dicht- und Klebstoffe für das Baugewerbe, die Industrie sowie Büro- und Heimbedarf.

Die UV-Beständigkeit von Dicht- und Klebstoffen gilt bei Anwendungen im Aussenbereich als sehr wichtiges Kriterium, denn sie kommen direkt oder indirekt damit in Kontakt. Der Einfluss der UV-Strahlung auf das Produkt hängt von mehreren Faktoren ab.

  • Dauer und Intensität der Einstrahlung: Je länger und intensiver die Einstrahlung, desto stärker wird die Oberfläche des Dicht-/Klebstoffes angegriffen. Beispiel: Eine Fuge auf einem südwestlich ausgerichteten Dach wird der UV-Strahlung wesentlich stärker ausgesetzt als eine Fuge, welche nach Nordosten ausgerichtet ist. Die südwestlich ausgerichtete Fuge wird deshalb wesentlich früher Belastungserscheinungen zeigen und muss nach Gegebenheit früher ersetzt werden.
  • Temperatur: Je höher die Temperatur, desto schneller sind Veränderungen sichtbar. In Skandinavien wird ein Dicht-/Klebstoff länger bestehen als am Mittelmeer.
  • Feuchtigkeit und Witterung: Die UV-Strahlung bewirkt zu Beginn einen Abbau der Dichtstoffoberfläche, was sich durch Versprödung zeigt. Die spröde Oberfläche dient allerdings anschliessend als Schutzschicht gegenüber weiterer UV-Strahlung. So werden nur 1 bis 2 mm der Dichtstoffoberfläche angegriffen, der Rest der Fuge und deren Funktion bleiben erhalten. Wenn nun diese Schutzschicht durch Regen oder Reinigungen entfernt wird, liegt wiederum eine intakte Oberfläche des Dichtstoffs vor, welche erneut der UV-Strahlung ausgesetzt ist.

Nebst den genannten Einflüssen kommen weitere Faktoren ins Spiel, welche die Beständigkeit des Dichtstoffs wesentlich beeinflussen können. Es sind dies unter anderem mechanische Belastungen der Dichtstoffoberfläche durch Reinigung (zum Beispiel Hochdruckreinigung, Bürsten etc.), chemische Einwirkung (Reinigungsmittel, Industrieatmosphäre, Verschmutzungenetc.) und biologische Einflüsse (Moos, Flechten, Pilze etc.).

Funktionalität

Ein Dichtstoff hat die Aufgabe, zwei angrenzende Materialien abzudichten. Damit diese Aufgabe erfüllt werden kann, sind zwei Grundvoraussetzungen wichtig: Adhäsion beziehungsweise Haftung zum Untergrund und Kohäsion, innere Festigkeit. UV-Strahlung hat nur dann einen Einfluss auf die Haftung, wenn eine transparente Fläche abgedichtet oder verklebt wird. So werden beispielsweise Fugen im Innenbereich durch UV-A-Strahlung, die durch das Glas auf die Haftfläche wirken, beeinflusst, was bis zu Haftverlust führen kann. Bei speziellen Anwendungen wie beispielsweise dem Verkleben von Autoscheiben werden deshalb die Haftflächen vor UV-Strahlung geschützt. Dazu kommen sogenannte Schwarzprimer zum Einsatz, oder die Haftflächen der Gläser werden vorgängig mit einer schwarzen Keramikbeschichtung versehen. Bei transparenten Kunststoffen muss vorgängig geklärt werden, ob diese UV-Strahlung blockieren können oder nicht.

Die innere Festigkeit eines Dichtstoffes wird durch UV-Strahlung weit stärker beeinflusst. Durch den Abbau der Oberfläche wird das Produkt geschwächt. Auftretende Fugenbewegungen können nicht mehr durch die gesamte Tiefe des Dichtstoffs kompensiert werden. Dies kann dazu führen, dass Risse in der Oberfläche entstehen, welche zu Undichtigkeiten führen können. Die bereits erwähnte oberflächliche Versprödung verhindert einen weiteren Abbau des Dichtstoffes. Visuell ist daher erkennbar, dass der Dichtstoff angegriffen wurde. Die Funktion des Abdichtens kann das Produkt aber weiterhin erfüllen.

Damit der Dichtstoff die Anforderungen erfüllen kann, sind eine korrekte Fugendimensionierung und eine fachgerechte Untergrundvorbereitung unerlässlich.

Bei Verklebungen hat die UV-Strahlung meist einen sehr geringen Einfluss. Falls der Klebstoff gleichzeitig als Abdichtung dient, ist es möglich, dass der Bereich, welcher der UV-Strahlung ausgesetzt ist, wie beim Dichtstoff abgebaut wird. Der geschützte Teil des Klebstoffs wird jedoch seine Funktion weiterhin erfüllen.

Wenn es also um die Auswahl des richtigen Kleb-/Dichtstoffs geht, ist ein kompetenter Partner wichtig. Die merz+benteli ag in Niederwangen ist darauf spezialisiert und gibt gerne fachkundige Auskunft. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehören die Entwicklung und Herstellung von Silan-modifizierten Polymeren und Silikon als Grundlage leistungsfähiger und umweltverträglicher Dicht- und Klebstoffe. Sie werden exklusiv in der Schweiz hergestellt. Das Sortiment unter den Marken Gomastit, Merbenit, Merbenature und Cementit ist in ausgewählten Märkten verfügbar.

merz+benteli ag
Freiburgstrasse 616
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