Projektierungskredit für Ausbau Bahnhof Stadelhofen

Projektierungskredit für Ausbau Bahnhof Stadelhofen

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Der Bahnhof Stadelhofen in Zürich soll erweitert werden. Dieser Ansicht ist die Verkehrskommission des Nationalrats, die sich für den Ausbau des stark belasteten S-Bahnknotenpunktes  und einen entsprechenden Projektierungskredit ausgesprochen hat.
 
 
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Ruhe nach dem Sturm: Bahnhof Stadelhofen in der Nacht.
 
Man habe den Entscheid Kommission erfreut zur Kenntnis genommen, teilt die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion mit. Damit werde der Weg geebnet, um nebst den Strecken Zürich-Winterthur (Brüttenertunnel), Zürich-Zug-Luzern und Zürich-Aarau auch den Bahnhof Stadelhofen zu realisieren.  Der zweckgebundene Projektierungskredit für die Erweiterung des Bahnhofs Stadelhofen ermöglicht es nun, diese bis ins Jahr 2030 zu umzusetzen. Nur so lässt sich laut der Volkswirtschaftsdirektion die steigende Nachfrage aus der Metropolitanregion Zürich auf die in Sachen S-Bahn auch in Zukunft bewältigen.
 
Gemessen an den Fahrgastzahlen gehört der Bahnhof Stadelhofen zu den zehn grössten Bahnhöfen der Schweiz. Auf gerade mal drei Gleisen verkehren hier stündlich bis zu 40 Züge. Damit stösst er längst an seine Kapazitätsgrenze, während der Rush Hour gibt es regelmässig Verspätungen. Betriebsstörungen haben unter Umständen kantonsweite Auswirkungen auf das Bahnnetz.  Laut ZVV und SBB ist ein erweiterter Bahnhof Stadelhofen neben dem Ausbau der Strecke Zürich-Winterthur entscheidend für die Weiterentwicklung der Zürcher S-Bahn. Darum hat sich der  Kanton für die Berücksichtigung dieser Projekte und ihrer Finanzierung durch den Bund engagiert, dies unter anderem im Rahmen der Allianz Bahnausbau gemeinsam mit den 14 anderen Kantonen der Ost- und Zentralschweiz. - Mit FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) ist neu der Bund für den Ausbau dieses Schlüsselprojekts zuständig. (mai/mgt)