Projekt „Fels“: Bald blüht der Gletschergarten

Projekt „Fels“: Bald blüht der Gletschergarten

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Die Anbauten am 140jährigen Hauptgebäude werden entfernt. (zvg) +/5

Der Luzerner Gletschergarten kann wachsen: Die Baubewilligung für seine Erweiterung ist vor kurzem erteilt worden und nun rechtskräftig. Wann die Bauarbeiten für das Projekt „Fels“ starten, entscheidet der Stiftungsrat.

Die Nachricht über die Baubewilligung Ende Mai sei eine grosse Erleichterung gewesen, sagt Gletschergarten-Stiftungsratspräsidentin Madlena Cavelti. „Es freut uns, dass die gegen die Baubewilligung keine Beschwerden eingegangen sind und die Baubewilligung nun rechtskräftig ist.“ Nachdem mit der Baubewilligung eine der letzten Hürden für das Projekt überwunden werden konnte, geht es nun um die Finanzierung. Über elf Millionen Franken seien bereits von privaten Spendern an das Projekt gesprochen worden, teilt der Gletschergarten mit. Veranschlagt ist das Bauvorhaben auf 20 Millionen.

Auch wenn der Gletschergarten vergrössert wird – viel wird man vom neuen Bereich kaum sehen. Schliesslich wird die Erweiterung wird in den Fels hinein gebaut. Das Projekt aus der Feder von Miller & Maranta sieht im Berginnern einen Erlebnisweg zur Geschichte der Erde sowie weitere Ausstellungsräume vor, welche die Anbauten am denkmalgeschützten 140jährigen Hauptgebäude ersetzen. Sie werden entfernt. Ebenfalls unter die Erde verlegt wird das Spiegellabyrinth. Und die Parkanlage des Gletschergartens soll um einen Drittel wachsen.

Ob und wie sich der Fels für den Bau eignet ist im Frühling letzten Jahres geklärt worden, mittels 50 Meter tiefer Kernbohrungen.  (mai)