Private wollen Fassbindhaus in Küssnacht SZ retten

Private wollen Fassbindhaus in Küssnacht SZ retten

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Teaserbild-Quelle: Bild: Manuela Talenta

Das schützenswerte Fassbindhaus in Küssnacht, das der geplanten Südumfahrung weichen muss, wird von einer privaten Bürgergruppe abgebaut, zwischengelagert und wieder aufgebaut.

Der Bezirk Küssnacht hatte im Januar ein 400-jähriges Haus zu verschenken. Per Inserat wurde nach Interessenten gesucht, die das sogenannte Fassbindhaus an der Seebodenstrasse auf eigene Kosten abbauen und später wieder aufbauen. Es ist nämlich der geplanten Südumfahrung Küssnachts im Weg – und die Zeit drängte, denn der Bau beginnt im Mai.

Gestern nun kam die erlösende Meldung aus dem Bezirk: Eine private Bürgergruppe rund um den Architekten Hansjörg Bruggmann nimmt sich des Hauses an. Es wird im Mai um rund 100 Meter verschoben und dort sozusagen zwischengelagert. Wenn die 126-Millionen-Umfahrung fertig ist – das dürfte um das Jahr 2020 sein –, will der Bezirk der Bürgergruppe ein Grundstück in der Nähe des jetzigen Standorts im Baurecht zur Verfügung stellen, damit das Fassbindhaus als Wohnhaus wieder aufgebaut und betrieben werden kann. Über den Baurechtsvertrag werden die Küssnachter an der Urne abstimmen. (pd/mt)

Quelle: 
Bild: Manuela Talenta
Das Fassbindhaus