Plaudern und Picknicken im Gartenzimmer

Plaudern und Picknicken im Gartenzimmer

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Teaserbild-Quelle: zvg
Mit der „Feldbreite“ erhält Emmen ein völlig neues Quartier. Es soll dereinst 600 bis 800 Wohnungen Platz bieten und gilt als eines der grössten geplanten Wohnbauprojekte im Kanton Luzern. Nun steht fest, wie die Freiräume gestaltet werden.
 
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Ovale Gartenzimmer (unten links) und eine zum Teil üppige Bepflanzung - das schlägt das Projekt "Cadrage" vor.
 
Wer in der „Feldbreite“ wohnen wird, wird von der Wohnung mitten ins Grüne gelangen können. So sehen es zumindest die Landschaftsarchitekten Müller Illien aus Zürich vor. Ihr Vorschlag „Cadrage“ siegte im Wettbewerb, der für das Freiraumkonzept des neuen Quartiers im Herbst 2009 ausgeschrieben worden war.
 
Die insgesamt zwölf Baufelder sollen grosse, begrünte Innenhöfe und geschwungene Fussgängerwege erhalten. „Das Siegerprojekt überzeugt durch organische Formen der Bepflanzung und der lichten Baumfilter“, heisst es auf der Website zur „Feldbreite“. Besonders hervorgehoben werden die „Gartenzimmer“: Hier handelt es ich um von Hecken geschützte, ovale Flächen. Sie sollen Raum zum Spielen, Plaudern, Entspannen oder Picknicken bieten. Zentrum der ganzen Anlage wird der Feldbreite-Platz sein, der etwa die Grösse eines Fussballfeldes aufweisen soll. „Der Platz soll zur Begegnungsstätte werden“, sagt Bernhard Illi vom Alfred Schindler Fonds (ASF), einem der beiden Grundstückbesitzer, gegenüber „Neuen Luzerner Zeitung“. Vorstellbar seien dort Wasserelemente und Sitzflächen, so Illi weiter. Aber auch eine kleine Arena könnte dort Platz finden.
 
Doch bevor überhaupt der erste Spatenstich getan und der erste Baum gepflanzt werden kann, muss das Freiraumkonzept noch vom Emmener Gemeinderat verabschiedet werden. Dann beginnen laut „Neuer Luzerner Zeitung“ die konkreten Verhandlungen zwischen dem ASF und möglichen Investoren für das insgesamt 500 Millionen Franken schwere Wohnbauprojekt, dem übrigens das Schindler-Dörfli weichen muss. Das insgesamt 55 Häuschen umfassende Areal gehört dem ASF. – Das gesamte Projekt soll in etwa 15 Jahren fertig sein. (mai)