Platz 7 für die Schweiz beim Klimaschutz

Platz 7 für die Schweiz beim Klimaschutz

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Europa schneidet beim Klimaschutz weltweit am besten ab. Bestplatziertes Land ist Dänemark. Auch die Schweiz gehört zu den führenden Staaten im Klimaschutz und liegt auf Rang 7 des Klima-Länderratings. Schlusslichter sind Saudi-Arabien, Iran und Kasachstan.
 
Das geht aus dem neuesten Klimaschutz-Index hervor, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am Montag am Rande der UNO-Klimakonferenz in Doha vorstellte. Spitzennoten verteilte Germanwatch in diesem Jahr aber nicht. Die Plätze eins bis drei blieben wieder frei, da keines der 58 untersuchten Industrie- und Schwellenländer nach Ansicht der Autoren genug tut, um den Klimawandel zu bremsen. Bestplatziertes Land ist Dänemark. Die Experten lobten dort den Trend zu immer weniger CO2-Emissionen sowie die Klimagesetzgebung. Schweden folgt auf Rang fünf.
  
"Für eine Überraschung sorgte in diesem Jahr der sechste Platz von Portugal", heisst es im Bericht. Bedingt durch die schwere Wirtschaftskrise seien dort - wie auch in Spanien, Italien, Irland und Griechenland - die Emissionen deutlich zurückgegangen. Deutschland fiel in der Bewertung um zwei Plätze auf Rang acht.
  
WWF: Schweiz wird sich noch verbessern
  
Die Schweiz liegt auf Rang 7. Der WWF Schweiz schrieb, dank Gebäude- Energiestandards und dem Ausbau des Sanierungsprogramms, dank der nun langsam greifenden CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffen und endlich verbindlichen Vorschriften für Autos werde dieser Klimaschutz-Gewinn in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen. China liegt auf Rang 54 und die USA auf Rang 43. Kanada schnitt beim Klimaschutz als schlechtester der Industriestaaten ab. Schlusslichter sind Saudi-Arabien, Iran und Kasachstan. Sie sind abhängig von ihren Öl- und Gasexporten.
  
Für den Klimaindex bewerten die Experten die Höhe der Emissionen, den Emissionstrend, den Anteil erneuerbarer Energien und die Klimapolitik. Germanwatch hatte zusammen mit dem Climate Action Network (CAN Europe) 58 Länder untersucht, die für 90 Prozent der weltweiten, energiebedingten Kohlendioxidemissionen verantwortlich sind. (sda)