Pistenverlängerungen: Stimmvolk soll letztes Wort haben

Pistenverlängerungen: Stimmvolk soll letztes Wort haben

Gefäss: 

Das Komitee Pro Flughafen hat heute Freitag seine Volksinitiative "Pistenveränderungen vors Volk!" bei der Direktion der Justiz und des Innern eingereicht. Gesammelt wurden laut Angaben des Komitees seit Oktober des vergangenen Jahres rund 10'000 Unterschriften.

Die Initianten wollen erreichen, dass der Kantonsrat Ausbauten am Flughafen Zürich nicht verhindern kann. Heute sind Beschlüsse des Kantonsparlamentes zu Veränderungen am Pistensystem nur referendumsfähig, wenn sie zustimmend ausfallen. Neu sollen auch ablehnende Entscheide vor das Volk gebracht werden können. Unmittelbarer Anlass für das Volksbegehren war der Entscheid des Kantonsrates, den Eintrag für mögliche Pistenausbauten aus dem kantonalen Richtpan zu streichen. Aus Sicht des Komitees Pro Flughafen war dies ein "vollkommen unnötiger Akt".

Unterstützt wird die Initiative von Wirtschaftsverbänden, Exponenten von SVP, FDP und CVP sowie vom ehemaligen Stadtpräsidenten und heutigen Präsidenten von Zürich Tourismus, Elmar Ledergerber (SP). (sda)