Pflastersteine als QR-Codes

Pflastersteine als QR-Codes

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Gedruckte QR-Codes sind nichts Neues. Solche aus Pflastersteinene auf Strassen aber schon. In Rio sollen sie Touristen bei der Orientierung helfen.

 

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Der gepflasterte QR-Code hilft Touristen weiter.

Alljährlich zieht Rio de Janeiro Touristen über zwei Millionen ausländische Touristen an. Diejenigen unter ihnen, die mit einem Smartphone oder einem Tablet unterwegs sind, haben es bald einfacher bei der Orientierung: Vergangenen Freitag wurde einer der ersten einer Serie  von QR-Codes auf dem Arpoador beim Strand von Ipanema ins Strassenpflaster integriert.

Wer das schwarzweisse Quadrat scannt, liest über den markanten Felsvorsprung, dass dieser Arpoador (Harpunier) genannt wird, weil hier einst die vorbeiziehenden Wale gejagt wurden, da man ihr Öl für die Herstellung von Mörtel brauchte. Des Weiteren erfahren interessierte Touristen,  wo sie die schönsten Fotos schiessen, was für Sportaktivitäten in der Umgebung angeboten werden und welche Clubs, Bars und Restaurants ein Besuch wert sind.  

Das Legen eines solchen Codes aus Pflastersteinen ist nicht ganz einfach. „Es war eine Herausforderung“, verriet Pflastermeister Gedião Jorge Azevedo dem Newsportal threepochtimes.com. „Wir brauchten sieben Tage für einen Code. Die Steine dürfen nicht grösser und nicht kleiner als einen halben Centimeter sein. Sonst lassen sich die Codes nicht einlesen.“  

Bis Ende Jahr sollen in der Stadt 30 Sehenswürdigkeiten QR-Codes erhalten. Als nächste sind Pedra do Leme, der Strand von São Conrado, Mirante do Leblon sowie der Strand von Pepê in Barra da Tijuca an der Reihe. Hinter dem QRio-Projekt steckt eine Public-Private-Partnership von Behörden, verschiedenen Kommunikations- und Technologie-Unternehmen. (mai)