Oslo: Kunst statt Container und Gleise

Oslo: Kunst statt Container und Gleise

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Teaserbild-Quelle: PD

Oslos Hafengebiete sollen während der kommenden dreissig Jahre nach und nach in neuem Glanz erstrahlen. Dazu sind neue Wohn- und Geschäftsviertel geplant, aber auch kulturelle Institutionen. Ein besonders prestigeträchtiges Projekt ist das Nationalmuseum für Kunst, Architektur und Design.

Es ist auf dem Areal des früheren Westbahnhofs vorgesehen, hinter dem denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude, in welchem sich heute das Nobel-Friedens-Zentrum befindet. Entworfen wird das Museum vom deutsch-norwegischen Büro Berliner ­Kleihues + Kleihues. Der grosszügige Bau mit der steinverkleideten Fassade und dem winkelförmigem Grundriss scheint sich auf den Visualisierungen fast nahtlos in seine Umgebung einzufügen.Dies liegt unter anderem daran, dass die Gebäudehöhe Bezug auf die Umgebung nimmt. Die diskrete Eleganz des Projekts ist beabsichtigt. Wie Klaus Schuwerk erklärt, soll das Gebäude keine Reaktionen provozieren, wie Frank Gehrys verspieltes Guggenheim-Museum in Bilbao. Vielmehr suchten die Architekten nach «zeitlosen Qualitäten». Eröffnet werden soll das Museum im 2020. (mai)