Österreicher Bauriese will wachsen

Österreicher Bauriese will wachsen

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Teaserbild-Quelle: Strabag/Gisela Erlacher
Der österreichische Bauriese Strabag will seinen Umsatz in der Schweiz bis 2013 auf 1,3 Milliarden Franken steigern. Er übernimmt die beiden Schweizer Firmen Brunner Erben und Astrada. Damit will er dieses Jahr einen Umsatz von 800 Millionen Franken generieren und  in der Schweiz zum drittgrössten Bauunternehmen avancieren.
 
Strabag/Gisela Erlacher
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Die Strabag will in der Schweiz ausbauen.
 
„Diese Akquisitionen zeigen unser starkes Engagement am Schweizer Markt sowie unsere Entschlossenheit, eine führende Rolle in all unseren Schlüsselmärkten zu spielen“, wird Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE in der Medienmitteilung des Unternehmens zitiert. „Wir verdoppeln dadurch beinahe unsere Leistung in der Schweiz und stärken unsere Präsenz in Zürich und Bern, zwei sehr wichtigen regionalen Märkten.“ Ziel sei es, die Marktpräsenz von diesem Niveau weiter auszubauen, um flächendeckend in der Schweiz zu agieren.
 
Dass die beiden mittelgrossen Unternehmen Brunner Erben und Astrada zeitgleich einen Käufer suchten, sei optimal gewesen. Statt einzelne kleinere Baubetriebe habe Strabag auf einen Schlag zwei umsatzstarke Unternehmen übernehmen können, sagte Strabag-Sprecherin Diana Klein auf Anfrage. Weitere Zukäufe in der Schweiz schliesst Strabag derzeit aus. "Strabag will seine mittelfristigen Umsatzziele durch organisches Wachstum erreichen", sagte Klein weiter.
 
Die zugekauften Brunner Erben und Astrada werden unter diesen Namen weitergeführt. Die Traditionsfirmen seien in der Schweiz gut verankert und die beiden Marken deshalb ein Mehrwert für Strabag. Auch die insgesamt rund 1000 Mitarbeiter werden von Strabag übernommen. (mai/sda)