Neustart im Bruno-Weber-Park

Neustart im Bruno-Weber-Park

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Teaserbild-Quelle: Alle Fotos: Claudia Bertoldi

Über ein halbes Jahrhundert hat Bruno Weber bei Dietikon ZH auf 15 000 Quadratmetern einen begehbaren Kunstraum inmitten der Natur geschaffen. Doch an den Gebäuden und Skulpturen nagt der Zahn der Zeit. Die Bruno-Weber-Stiftung plant die Sanierung der Ablage über einen Zeitraum von über 20 Jahren.

Eine unglaubliche Farbenpracht und Formenfülle springt dem Besucher buchstäblich entgegen, sobald er den Vorplatz der Parkanlage  betritt. Hunderte Augen scheinen sich ihm plötzlich zuzuwenden. Jeder Schritt wird beobachtet. Doch kein Lebewesen ist zu sehen. Die glitzernden Augen gehören zu hochbeinigen Hirschen, Schlangen, Vögeln, Götzen und unzähligen Fabelwesen, die den Aufgang über die Hirschallee begrenzen oder durch das angrenzende Dickicht blicken. Sobald man in die grosse Anlage vordringt, eröffnet sich eine unglaubliche, bisher unbekannte Welt. Man fühlt sich in die Kinderzeit zurückversetzt, als Fabelwesen die Fantasie beflügelten. Das Reich Bruno Webers scheint genau dem entsprungen - das Reich, das er selbst erschaffen hat. Allen Unkenrufen und Anfeindungen zum Trotz, erbaute der Maler und Bildhauer hier seine eigene Welt.

Teile des Parks sind inzwischen über 50 Jahre alt. Die Materialien werden porös, es bröckelt überall. An den Bauwerken zeigen sich Risse, die statische Sicherheit ist nicht immer garantiert. Eine Sanierung und Erhaltungsarbeiten sind dringend nötig. Dazu bedarf es einer systematischen Vorgehensweise und enormer finanzieller Mittel. Der erste Schritt war die Berufung des neuen Stiftungsrats Ende 2014. Nun soll as Konzept «3·7·21» dem Park zu einer neuen Zukunft verhelfen. Es beinhaltete die Ziele und Sanierungsaufgaben für die Zeitabschnitte von drei, sieben und 21 Jahren.

Den kompletten Artikel zum Bruno-Weber-Park finden Sie in der kommenden Ausgabe des Baublattes, die am Freitag, den 20. November, erscheint. (cb)