Neues Wahrzeichen fürs Trendquartier

Neues Wahrzeichen fürs Trendquartier

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Dass nahe des Technoparks im Trendquartier Zürich West ein Kulturpark entstehen soll, ist schon seit ein paar Jahren ein Thema. Doch nun nimmt das ehrgeizige Projekt Form an. Dies berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) in ihrer aktuellen Ausgabe.
 
Neben dem Forum Z machen nun auch die Paulusakademie und die Wohnsiedlungs-Genossenschaft Kraftwerk mit. Das Forum Z erinnere von der Grundstruktur her an den Technopark, allerdings mit Akteuren aus anderen Branchen, schreibt die NZZ. Insgesamt sollen auf dem Areal vis-à-vis des Schiffbaus, der Dépendance des Schauspielhauses, 300 Arbeitsplätze unterkommen. Dabei geht es laut NZZ hauptsächlich um Veranstalter, Unternehmen und Institutionen aus dem kulturellen und sozialen Bereich. Oder um solche, die sich mit Nachhaltigkeit befassen.
 
Für rund die Hälfte der Plätze haben sich bereits Interessenten gemeldet. Der Kopf hinter dieser Idee ist Martin Seiz, ehemaliger Geschäftsführer der Holzhandlung Hartwag. Vor über 20 Jahren gründete er die Hamasil-Stiftung. Die Stiftung unterstützt Personen, Einrichtungen und Projekte, die auf sozialem und kulturellem Gebiet aber auch im Umweltschutz tätig sind; und sich für eine „nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität“ engagieren. Zirka einen Fünftel der Flächen will Seiz als Reserve „für Startups, von denen heute noch nicht einmal ihre Gründer wissen“ bereit halten. Von diesem vielfältigen Mix verspricht sich Seiz Synergien.
 
Im Kulturpark soll dereinst auch gewohnt werden: Die Genossenschaft Kraftwerk übernimmt laut NZZ von Seiz den Baugrund für eigenes Projekt und dasjenige der Paulus-Akademie. Und zwar zum selben Quadratmeterpreis wie Seiz vor neuen Jahren bezahlte: 1'800 Franken. Heute könnte er locker 3'000 Franken verlangen, erklärt er gegenüber der Zeitung. – Die Genossenschaft Kraftwerk hat mit dem Komplex die Zürcher Stücheli-Architekten beauftragt. In der Überbauung will die Paulus-Akademdemie ihren Teil entlang der Pfingstweidstrasse als Stockwerkeigentum beziehen.
 
Zurzeit wartet man auf darauf, dass die Stadt den Gestaltungsplan Escher-Wyss-Areal für die Kulturpark noch anpasst. Läuft alles reibungslos könnte der Kulturpark schon Ende 2013 oder Anfang 2014 eröffnet werden. (mai)