Neues Licht in der Leuchtenstadt

Neues Licht in der Leuchtenstadt

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: zvg
Seit gestern erstrahlen Teile der Luzerner Altstadt in neuem Licht. Der erste Teil des Luzerner Plan Lumière ist umgesetzt. Mit dem neuen Lichtkonzept soll die Innenstadt ökologischer und gleichzeitig wirkungsvoller beleuchtet werden.
 
zvg
Quelle: 
zvg
Der Nölliturm erstrahlt in neuem Licht.
 
Neu beleuchtet werden der Nölliturm, der Kornmarkt, der Mühlenplatzes, die Kapell- und Furengasse sowie einzelne Bereiche des Rathausquais. Der Plan Lumière wolle durch Einsatz von Licht am richtigen Ort zur richtigen Zeit und in ökologisch vertretbarem Ausmass das Tagesbild auf die Nacht übertragen, heisst es in der Medienmitteilung der Stadt. Der Plan Lumière soll nicht besondere Fassaden und architektonische Details ins rechte Licht setzen sondern auch Wege und Strassen. Die Fassadenbeleuchtungen werden jeweils mitternachts ausgeschaltet, das Weglicht leuchtet hingegen die ganze Nacht. - Bei dem Beleuchtungskonzept werden laut der Stadt Beleuchtungskörper eingesetzt, die das Licht gezielt ausstrahlen.
 
Der Plan Lumiere soll etappenweise umgesetzt werden. Mit der gestrigen „Premiere“ ist deshalb „nur“ ein Teil der ersten Etappe in Betrieb gegangen. Laut Website der Stadt soll die erste Etappe 2012 abgeschlossen sein. Es wird mit Kosten von acht Millionen Franken gerechnet. Für das restliche Stadtgebiet rechnet man mit sieben Millionen.
 
Für das Beleuchtungskonzept erhielt Luzern übrigens einen Preis, den International city.people.award für besonders gelungene Beleuchtungskonzepte. (mai)