Neues Leben in alten Hütten

Neues Leben in alten Hütten

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Die Alp Breitenfeld zwischen Lungern und Schönbüel könnte schon bald Ziel für Touristen werden. Der Regionalentwicklungsverband (REV) Sarneraatal hat eine Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Alp erarbeitet. Dies berichtete die „Zentralschweiz am Sonntag“.
 
Wer zur Alp Breitenfeld will, fährt entweder über eine einfache Strasse hinauf oder geht zu Fuss. Das Land ist laut „Zentralschweiz am Sonntag“ zu hundert Prozent bestossen. Die Hälfte der Hütten wird heute nicht mehr genutzt oder ist gar baufällig. Mit der Studie prüfte der Regionalentwicklungsverband (REV), ob dort eine Alpsiedlung für gehobenen und ökologischen Tourismus möglich und eine Bewirtschaftung möglich und erfolgversprechend sein könnte.
 
Mit dem Einverständnis der Teilsame (Korporation) Lungern-Obersee als Eingentümerin von Grund und Boden sowie der verschiedenen Besitzer der Hütten wolle man eine Umnutzung verwirklichen, erklärte REV-Geschäftsführer Luke Gasser gegenüber der Zeitung. In der Schweiz werden laut Gasser über 50 solcher Resorts geplant oder vewirklicht. In Österreich seien Lodges bereits erfolgreich in Betrieb.
 
Die Studie zeige, dass die sensible Umgebung der Lodge am besten geschützt sei, wenn gehobener Tourismus angesiedelt und auf Jubel, Trubel und Hüttengaudi verzichtet würde, ist im Artikel zu lesen. Der Finanzplan sieht darum eine Siedlung vor, die ganzjährig in Betrieb ist, aus restaurierten Alphütten sowie aus einem „im authentischen Stil gebauten Hauptgebäude mit Wellnessbereich und grosszügiger Umgebungsfläche“ besteht. – Wenn es ernst werde mit dem Baurechtsvertrag, tendiere man nicht zu einem Verkauf sondern zu einem langfristigen Baurechtsvertrag, wird Teilenrat Thomas Vogler zitiert. Läuft alles nach Wunsch, will man in Absprache mit dem Lungerner Einwohnergemeinde den Grundsatzentscheid fällen. (mai)