Neues Krematorium für Basel

Neues Krematorium für Basel

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Teaserbild-Quelle: PD

Viel Licht und Klinker – so stellen sich die Bernhard Maurer Architekten das Krematorium  auf dem Friedhof  Hörnli in Basel vor.  Segnet der Grosse Rat den Kredit für das 17 Millionen Franken schwere Projekt ab, können die Bauarbeiten nächstes Jahr starten.

Die heutige, 1984 erbaute Anlage habe das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht und sei störungsanfällig geworden, teilt der Regierungsrat mit. Immer öfter komme es zu Unterbrüchen, die einen wirtschaftlichen Betrieb erschwerten. Zudem können die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung nicht mehr eingehalten werden, parallel dazu steigt die Zahl der Kremationen.  Deswegen aber auch wegen neuer technischer Entwicklungen und strenger Umweltvorgaben ist muss das Krematorium laut Regierungsrat dringend neu gebaut werden. Überdies entsprechen die aktuellen Räumlichkeiten auch nicht mehr den mittlerweile veränderten Bedürfnissen der Hinterbliebenen an „einen Ort des Abschieds“.  Das aktuelle Krematorium sei ein Arbeitsplatz aber kein Ort für Angehörige, erklärte Emanuel Trueb, Leiter der Stadtgärtnerei gegenüber der „Basellandschaftlichen Zeitung“. Es bestehe immer häufiger das Bedürfnis, die Verstorbenen bis zum Schluss begleiten zu können.

Diesen Anforderungen soll der Neubau entsprechen. Die Bernhard Maurer Architekten auch Zürich konnten den für das Projekt veranstalteten, einstufigen Architekturwettbewerb für sich entscheiden.  Mit dem Projekt „Passagio“  liege nun ein Vorschlag vor, der in angemessener Weise mit dem Thema der Vergänglichkeit umgehe, teilte damals das Bau- und Verkehrsdepartement mit.  (mai)

(link is external) In Ausgabe 7/2013 stellte das "baubaltt" das Projekt vor. Sie können den Artikel über diesen Link herunterladen.

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