Neuer Standort für Antikes im Web

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Jordaniens Reichtum an archäologischen Fundstätten soll im Internet mit einer umfassenden Datenbank dokumentiert werden und Fachleute bei der Arbeit unterstützen. Bereits sind etwa 11'000 Fundstellen erfasst.
 
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Al-Khazneh, das "Schatzhaus" der Felsenstadt Petra, ist eine der katalogisierten archäologischen Stätten.
 
Jordanien, Königreich zwischen Israel, dem Westjordanland, Syrien, lrak, Saudiarabien, dem Roten Meer und Ägypten ist reich an Jahrtausende alten archäologischen Fundstätten. Eine der wohl legendärsten ist die Felsenstadt Petra. Unter anderem wegen der mancherorts ungezügelten Siedlungsexpansion und wegen des Tourismus’ gerät das archäologische Erbe zunehmend unter Druck.
 
Die Datenbank soll alle bisher kartierten bekannten 11'000 archäologischen Fundstellen mit detaillierten Informationen zugänglich machen. Lanciert hat das ambitionierte Denkmalschutz-Projekt die Abteilung für Altertümer Jordaniens unter dem Namen „Middle Eastern Geodatabase für Antiquities“ (MEGA). Das Ganze wird partnerschaftlich vom Getty Conservation Institute und vom World Monuments Fund unterstützt. Damit soll die das Vorhaben über Jordanien hinaus auch für den Denkmalschutz des gesamten Mittleren Ostens eine Pilot-Funktion erfüllen. Interessierte können über Satelliten- und Luftbildkarten von Google Maps navigieren und per Mausklick Informationen über eine der 11'000 archäologischen Stätten abrufen.
 
Die neue Datenbank werde die Arbeit jordanischer und internationaler Wissenschaftler wesentlich vereinfachen und zur Erhaltung des archäologischen (Welt-)Erbes beitragen, erklärte Ziad Al-Sa'ad, vom Abteilung für Altertümer, anlässlich der der Vorstellung des Projektes. (mai)
 
Gastzugang für die Datenbank: http://megajordan.org