Neue Schulanlage für Oberwil BL

Neue Schulanlage für Oberwil BL

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Teaserbild-Quelle: Maier Hess Architekten
Die Baselbieter Gemeinde Oberwil soll eine neue Schulanlage erhalten Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4   /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} mit Primarschule, Doppelkindergarten, Mittagstisch und Musikschule. Den Gesamtleistungswettbewerb für das Projekt gewannen die Maier Hess Architekten aus Zürich zusammen mit der Priora Totalunternehmung. Läuft alles nach Plan, wird die Anlage im Herbst 2015 eröffnet.
 
Maier Hess Architekten
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Maier Hess Architekten
In der Schulanlage sollen sich rund 300 Kinder wohl fühlen.
 
Vier ausgewählte Teams arbeiteten fast ein Jahr lang an der Planung und Projektierung der neuen Schulanlage. Dem neuen Schulhaus kommt eine Schlüsselrolle für die Weiterentwicklung des Ortskerns zu: Mit zwei Gebäuden, das eine mehrstöckig und parallel zum Marbach liegend, das andere als eingeschossiger Pavillon mit Spiel- und Sportplatz auf dem Dach, wurde das ortsbauliche Muster der Sekundarschule neu interpretiert und fortgeführt. Die Schulanlage bietet Platz für 300 Schüler und 30 bis 50 Lehrpersonen. 
 
Wegen der Kostengarantie mussten die Architekten Ihre Projekte durch einen Totalunternehmer einreichen. Der Kostenrahmen liegt bei knapp 20 Millionen Franken. - Teilgenommen haben die Erne AG mit Homberger, Losinger Marazzi AG mit Berrel Berrel Kräutler, Sulzer+Buzzi AG mit Stücheli Architekten und Priora AG mit Maier Hess. 
 
Im Urteil der Fachjury bestach das Projekt der Maier Hess Architekten durch die umsichtige ortsbauliche Setzung, durch die kluge, flächeneffiziente Organisation und die präzise Lösung der Aufgabenstellung. Die Nutzungsbereiche sind laut den Jurymitgliedern bei maximaler Synergie gut gegeneinander abtrennbar und unabhängig nutzbar. Hervorgehoben werden in der Beurteilung auch die einfache und schulgerechte Materialisierung, die grosszügigen Korridorbereiche, die auch für Gruppenarbeiten genutzt werden können und der attraktive Grundriss des Kindergartens. Ein besonderes Markmal des Projektes ist der grosse, auf dem Dach des Kindergartengebäudes vorgesehene Allwetterspielplatz, mit dem sich die Aussenfläche doppelt nutzen lässt.
 
Wie es nun weiter geht, wird die Abstimmung am 12. Dezember zeigen: Dann entscheiden die Oberwiler definitiv über das Projekt. (mai)