Neue Ehre für Peter Zumthor

Neue Ehre für Peter Zumthor

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Der Schöpfer der Therme Vals GR, Architekt Peter Zumthor, hat den höchst dotierten Architekturpreis der Schweiz, den Tageslicht-Award, erhalten. Ausgezeichnet wird sein Entwurf der Therme Vals, weil er das Tageslicht auf innovative Weise genutzt hat.
 
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Zumthor kontrolliere «Licht und Dunkelheit auf wunderbare Weise», heisst es in der Jurybegründung.
 
Der mit 100'000 Franken dotierte Tageslicht-Award der Velux Stiftung soll auf das Potenzial des Tageslichts beim Bauen aufmerksam machen. Dabei geht es darum, «natürliches Licht gezielt als architektonisches Gestaltungsmittel» zu nutzen und «vorbildhaft zur Steigerung der Lebensqualität und Verbesserung der Energieeffizienz» einzusetzen. Zumthor kontrolliere «Licht und Dunkelheit auf wunderbare Weise», heisst es in der Jurybegründung. Er schaffe daraus «ein grossartiges Werk, das schon heute als Klassiker gelten darf».
 
Die gemeinnützige Stiftung hat den Preis zusammen mit dem Departement Architektur der ETH Zürich und dem Schweizerischen Architekturmuseum SAM in Basel zum zweiten Mal nach 2007 vergeben. Eine Anerkennungsgabe von je 10000 Franken haben der Skyspace Piz Uter von James Turrell in Zuoz GR erhalten sowie das Kunst(Zeug)Haus in Rapperswil-Jona SG von Isa Stürm und Urs Wolf.
 
Der Ehrenpreis ging an die Professorin Anna Wirz-Justice. Sie erhält 20000 Franken für ihren Einsatz für das bessere Verständnis der Wirkung des Tageslichts auf den Menschen und seine physische und psychische Gesundheit.
 
Der Basler Peter Zumthor ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden: Letztes Jahr ist er mit dem Pritzker-Preis geehrt worden. Der mit 100000 Dollar verbundene Preis gilt als «Nobelpreis der Architektur». Zumthor hat auch schon den «Nobelpreis der Künste», den mit umgerechnet 166000 Franken dotierten japanischen Praemium Imperiale erhalten. (sda/md)