Neue Bauschuttdeponien in der Region Basel

Neue Bauschuttdeponien in der Region Basel

Gefäss: 
Zurzeit herrscht in der Region Basel ein Engpass an Ablagerungsmöglichkeiten für Aushub und Bauschutt. Diesen wollen die beiden Basel und der Kanton Solothurn mit neuen Deponien entschärfen. Die möglichen Standorte stehen nun fest.

 

Die allfälligen Standorte befinden sich im Baselbiet in Aesch, Biel-Benken, Ettingen, Oberwil, Therwil, Blauen, Laufen, Zwingen und Reigoldswil. Im Kanton Solothurn sind dies die Gemeinden Dornach und Seewen.

Bei jedem Bauvorhaben, entstünden grosse Mengen an Aushub und Bauschutt, heisst die es in der Meidenmitteilung der Bau- und Umweltdirektion des Kantons Basel-Land. Ein wesentlicher Teil dieser Materialien werde heute wiederverwertet. Es bleibe aber immer noch ein Volumen von jährlich mehreren hunderttausend Kubikmetern, das auf Inertstoffdeponien abgelagert werden müsse. Laut Kanton wird dies in den dicht besiedelten Gebieten immer schwieriger, sodass die Transportdistanzen und die Entsogungskosten laufend ansteigen.

Darum haben die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn mit den Verbänden der Bauunternehmer eine Planung zur Sicherung der künftigen Entsorgung aufgegleist. Zuerst wurden mögliche Standorte für Inertstoff deponien ermittelt und bewertet. Jetzt sollen diese unter Einbezug der Standortgemeinden näher überprüft werden. Die am Besten geeigneten Plätze werden schliesslich von den Kantonen in ihren Richtplänen ausgewiesen.

Die Gemeindräte sowie die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sind laut der Baselbeiter Bau- und Umweltschutzdirektion bereits von den zuständigen Kantonen informiert worden. (mai/mgt)