Neubau Kantonsspital Thurgau: Warten auf den Baustart?

Neubau Kantonsspital Thurgau: Warten auf den Baustart?

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Der Baubeginn für das neue Kantonsspital Thurgau in Frauenfeld dürfte sich verzögern. Grund dafür ist eine Beschwerde, welche der bei der Auftragsvergabe unterlegene Generalunternehmer HRS eingereicht hat. Den Zuschlag hatte die Steiner AG bekommen.

Die kantonseigene Spitalgruppe Thurmed hatte im April den Auftrag für den Neubau des Kantonsspitals Thurgau aus der Feder des Aargauer Büros Schneider & Schneider an die Steiner AG vergeben. Die Zürcher Generalunternehmerin baut für die Gruppe bereits das Kantonsspital Münsterlingen. Für den Auftrag hatten sich insgesamt drei Unternehmen bei der Thurmed beworben. Eines davon war der Frauenfelder Generalunternehmer HRS. Dass die Steiner AG den Auftrag an Land gezogen hat,  passt HRS nicht: Dieser Tage reichte HRS beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen die Vergabe ein.  Dies berichtete das St. Galler Tagblatt. Gründe für den Rekurs wollte HRS-CEO und -Inhaber Martin Kull gegenüber der Zeitung keine angeben.  Es handle sich um ein laufendes Verfahren.

Ursprünglich hätten die Bauarbeiten für das rund eine Viertelmilliarde Franken schwere Projekt aus der Feder der  starten sollen. Daraus dürfte nun nichts werden. Wie Spital-Thurgau-CEO in der heutigen Ausgabe des St. Galler Tagblatt erklärt, stellte man sich auf eine Verzögerung beim Baubeginn ein. Denn wie Gerichtspräsident gegenüber der Zeitung erklärte, dauert es eher Monate als Wochen bis das Vewaltungsgericht sein Urteil gefällt hat. (mai)