Moderates BIP-Wachstum 2013

Moderates BIP-Wachstum 2013

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Insgesamt befindet sich die Schweiz weiterhin auf dem Wachstumspfad. Dies geht aus der Metaanalyse des Beratungsunternehmens Fahrländer Partner hervor. Bei den Bauinvestitionen ergab sich ein Plus von 1,7 Prozent.  
 
Die Metaanalyse Konjunktur April 2013 von Fahrländer Partner stützt sich auf alle wichtigen Indikatoren und Prognose-Institute. Sie kommt dabei zu einer moderat positiven Sicht auf das laufende Jahr und erwartet eine zunehmende Dynamik im 2014. Die Analyse basiert auf allen wichtigen Indikatoren und Prognose-Institute: SECO, KOF, Créa, CS, UBS und BAK. Das verheissen verschiedene Prognosen: Das SECO mit +1,3%, KOF mit +1,4% des BIP und der Konsum soll 2013 ebenfalls um 1,9% steigen. Trotz der neulich um 0,2% auf 3,2% gesunkenen Arbeitslosenzahlen registriert die Credit Suisse bei Schweizer Unternehmen Verunsicherung aufgrund der Wirren um die Zypernlösung der EU und der mit den italienischen Wahlen verbundenen Führungsschwäche im Belpaese. 
 
Beim Ausblick auf 2014 gibt es jedoch noch einige Unbekannte. Vor allem die erwartete anziehende Konjunktur der Weltwirtschaft und auch der europäischen Märkte ist wohl noch nicht auf dem Trockenen. Bei der Arbeitslosigkeit ergab sich ein Rückgang im März gegenüber dem Februar um 0,2% auf 3,2%. Gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr liegt sie jedoch um 10% höher. Das sind trotz der nach wie vor hohen Einwanderung und auch angesichts der Situation in vielen europäischen Ländern immer noch positive Werte. 

Bauinvestitionen 2013 mit Plus

Der Durchschnitt aller relevanten Prognosen bei den Bauinvestitionen ergibt für 2013 ein Plus von +1,7% und für 2014 (mit weniger Treffsicherheit) von 1,2%. Indirekt für Geschäftsbauten relevante Entwicklungen sind sicher auch die Prognosen für Ausrüstungsinvestitionen mit +1,9% im 2013 und +4,7% im 2014 sowie bei den Exporten mit +3,3% im 2013 und +4,9% im 2014.

Inland-Konsum bleibt robust

Für 2013 liegen die durchschnittlichen Erwartungen für den Privat-Konsum bei 1,6% im 2013 und bei 1,6% im 2014. Beim öffentlichen Konsum werden +1,2% im 2013 und +1,1% im 2014 erwartet. Das sind keine negativen, aber auch keine überwältigenden Steigerungen. Die Zuwanderung dürfte auch hier einen Beitrag leisten. (mai)