Mobimo: Initiative trifft die Agglomerationen

Mobimo: Initiative trifft die Agglomerationen

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Die Annahme der Zuwanderungsinitiative dürfte nach Ansicht des Immobilien-Unternehmens Mobimo vor allem Auswirkungen auf die Agglomerationen haben. Während die Städte auf Grund ihrer vielfältigen Zentrumsangebote für Wohnungssuchende aber auch für Gewerbetreibende kaum an Attraktivität verlieren.

Mobimo-Chef Christoph Caviezel äusserte sich an der Jahresmedienkonferenz dahingehend, dass sich die Agglomerationsgebiete in den vergangenen Jahren nicht zuletzt wegen der Zuwanderung so dynamisch entwickelt haben. Unmittelbare Veränderungen befürchtet er jedoch keine. Mobimo sieht sich gut aufgestellt, auch wenn sich der Markt infolge allfälliger Zuwanderungsbegrenzungen ändern, bzw. abschwächen sollte. Das Unternehmen baut überwiegend in Zentren und an teureren Lagen und setzt dabei stark auf Eigentumsobjekte.

Zufriedener Rückblick auf 2013

2013 war für Mobimo ein gutes Jahr. Der Gewinn stieg inklusive Neubewertungen von 76,2 Millionen im 2012 auf 81,6 Millionen Franken im vergangenen Jahr. Das Liegenschaften Portfolio hat einen Wert von 2,37 Milliarden Franken. Überdurchschnittlich gut entwickelten sich die Verkäufe von Stockwerkeigentum und der Bereich Investitionen für Dritte. Auch die Vermietungs-Erträge stiegen im Vorjahresvergleich von 92,8 Millionen auf 95,1 Millionen Franken.

Verhaltene Zuversicht für 2014

Allfälligen Auswirkungen der Zuwanderungsinitiative begegnet das Unternehmen mit Gelassenheit. Immerhin stehen zahlreiche Bauprojekte vor der Realisierung und damit dürften auch die Mieterträge weiterhin steigen. Trotz gutem Ergebnis für 2013 stuften die ZKB-Analysten die Mobimo-Aktie herunter. Von einer pessimistischeren Einschätzung der Börse als Resultat der Zuwanderungs-Initiative sind auch Unternehmen wie Implenia und Allreal betroffen, deren Titel ebenfalls unter Druck geraten sind. (mai/sda)