Mit „Sunroof“ das Solarenergie-Potenzial des eigenen Hausdachs „googlen“

Mit „Sunroof“ das Solarenergie-Potenzial des eigenen Hausdachs „googlen“

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Gut möglich, dass man dereinst auch über Google herausfinden kann, ob sich die Installation einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach lohnt. Der Internetgigant hat ein entsprechendes Tool vorgestellt. Noch befindet es sich in der Testphase.

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Gelbe, leuchtende Sonnenenergie: Das ist das Resultat einer Analyse mit Sunroof.

Der Kanton Aargau hat einen, Glarus und das Tessin auch: einen Solarkataster, mit dem sich abklären lässt, ob es sich lohnt, auf dem Dach Photovoltaikpanels zu installieren. Was in der Schweiz je nach dem kantons- und gemeindeweit schon länger möglich ist (www.solar-komplett.ch/solarkataster), soll nun auch in den USA Einzug halten. Google hat ein entsprechendes Prjoekt präsentiert. Allerdings befindet sich „Sunroof“ noch in der Testphase.

Dabei handelt es sich um ein auf Google Maps basierendes Online-Tool: Wer wissen will, wie viel Sonnenergie sein Dach her geben könnte, gibt seine Adresse ein. Darauf berechnet das Tool die Anzahl Sonnenstunden pro Jahr und zeigt an, wie viele Sonnenkollektoren montiert werden könnten – den Neigungswinkel des Dachs mit einbezogen sowie die Umgebung und damit verbundene Schattenwürfe.  Lohnt sich die Montage einer Solaranlage, vermittelt Sunroof auch gleich entsprechende Anbieter.

Aber noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen. Vorerst kann das Tool lediglich in der Region von San Francisco und Fresno in Kalifornien sowie im Grossraum Boston genutzt werden. Bewährt es sich, will Google die gesamte USA erschliessen. Der Internetgigant denkt zudem darüber nach, Sunroof auch weltweit anzubieten. Das dürfte naheliegend sein: Investierte Google vor Kurzem doch in Solarcity, Elon Musks Photovoltaikunternehmen. (mai)

Website zum Projekt (englisch): www.google.com/get/sunroof/about/