Minihäuser: Ein Kokon für die Arbeit

Minihäuser: Ein Kokon für die Arbeit

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Teaserbild-Quelle: zvg

Kokon oder Ei? Der portable und schalldichte Pavillon oder vielmehr der sogenannte Green Pod soll es möglich machen, überall arbeiten zu können. Und zwar ohne auf die Annehmlichkeiten eines eigenen Büros verzichtet werden muss. Egal ob im Park, im Getümmel der Stadt, am Strand oder in der verschneiten Einöde.

„Dank der Digitalisierung sind wir nicht mehr länger an unsere Büros gebunden“,  verheisst der Sprecher des Werbevideos für Green Pod. Anstatt zu Hause, im Zug oder in der Bürogemeinschaft liesse sich auch in einer Art portablen Kokon arbeiten. Dies ist die Vision des finnischen Mineralölunternehmens Este, das mit seinem „Pre-order the Future“-Projekt Ideen für zukunftsträchtige Produkte sammelt. Die besten Fünf werden diesen Herbst auserkoren, danach sollen von ihnen Prototypen gebaut werden.

Eine dieser Ideen ist der GreenPod: ein durchsichtiges Gebilde aus umweltfreundlichem, nachwachsendem Material, das dank neuester Technologien „alle Annehmlichkeiten eines modernen Arbeitsplatzes“ bietet. Es sei „eine private Kapsel inmitten des überfüllten öffentlichen Raums“, teilt Neste mit.  Zumal der Pod so konzipiert sein soll, dass kein Lärm von aussen in das Minibüro dringt, die Opazität seiner Hülle angepasst werden kann und mittels Gesichtserkennung nur diejenigen Zutritt haben, die auch darin arbeiten.

Allerdings: Wirklich neu ist die Idee nicht. Und es stellt sich die Frage, ob die Arbeitskapsel tatsächlich so zukunftsträchtig ist. Sie dürfte daran scheitern, dass man sich mit ihr nicht überall niederlassen kann. (mai)