Millionenaufträge für Implenia in der Romandie

Millionenaufträge für Implenia in der Romandie

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In der Romandie konnte Implenia  Infrastrukturaufträge im Umfang von insgesamt rund  73 Millionen Franken gewinnen. Es handelt sich dabei um Projekte im Strassen- und Tiefbau.

Als Generalunternehmerin übernimmt Implenia im Zusammenhang mit der Erweiterung des Genfer Flughafenterminals die Tiefbauarbeiten für den neuen Ostflügel des Genève Aéroport. Zum Los „Aile Est BAT1“  gehören der Bau von Erdwärmesonden, der Abbruch eines Teils der bestehenden Infrastruktur sowie Spezialfundament- und Tiefbauarbeiten. Laut Medienmitteilung der Implenia wird, um Störungen des Flughafenbetriebs zu gering zu halten, die Deckelbauweise angewandt. Die Bauarbeiten beginnen kommenden April und dauern voraussichtlich bis November 2017.

Vom Bundesamt für Strassen  hat Implenia den Zuschlag gleich für zwei Projekte erhalten: die Erneuerung eines A9-Nationalstrassenabschnitts  und Renovationsarbeiten an Tunnels der A1. Bei der A9 handelt es sich um die Erneuerung des Abschnitts zwischen Vallorbe und Essert-Pittet. Sie ist Teil des Projekts „Verkehrssicherheit – 2. Etappe“, das unter anderem die Sanierung der Fahrbahnbeläge, den Ausbau der Pannenstreifen und die Erneuerungsarbeiten an den bestehenden Kunstbauten beinhaltet. Die Arbeiten starteten in diesen Tagen und dauern bis laut Plan bis Ende November nächsten Jahres.

Die Tunnel befinden sich bei Genf: Hier führt  Implenia Renovationsarbeiten an den A1-Autobahntunnelröhren „Tunnel de Confignon“ und „Tunnel de Vernier“ aus. Sie umfassen neben der Erneuerung der Tunnelröhren etwa den Bau zwölf neuer Fussgängerpassagen, diverse Aushub- und Stützarbeiten sowie die Nachrüstung der bestehenden zehn Galerieportale. Die Arbeiten sollen im Mai aufgenommen werden und im Oktober 2017 beendet sein. (mai/mgt)