Miete: Referenzzinssatz bleibt bei zwei Prozent

Miete: Referenzzinssatz bleibt bei zwei Prozent

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Teaserbild-Quelle: flickr.com, Spiegelneuronen, CC

Der hypothekarische Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen verbleibt auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Dies teilt das Bundesamt für Wohnungswesen mit. Der Schweizer Hauseigentümerverband hält für nächstes Jahr gar eine weitere Senkung für möglich.

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Wohnsiedlung, Symbolbild

Der Referenzzinssatz stützt sich auf den vierteljährlich erhobenen volumengewichteten Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen. Dieser Satz, der mit Stichtag 30. September 2014 ermittelt wurde, ist gegenüber dem Vorquartal von 1,95 auf 1,92 Prozent gesunken, wie das Bundesamt für Wohnungswesen schreibt. Gerundet ergibt sich ein mietrechtlich massgebender Referenzzinssatz von zwei Prozent. Auf diesem Niveau bleibt er, bis der Durchschnitt 1,88 Prozent unter- oder 2,12 Prozent überschreitet. Seit der letzten Bekanntgabe ergibt sich demnach kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Die nächste Bekanntgabe ist für den 2. März  2015 vorgesehen.

Der Hauseigentümerverband (HEV) ist erfreut. „Dank der lang anhaltenden Tiefzinsphase gibt es noch immer sehr viele günstige Wohnungen. So kostet eine Vierzimmer-Wohnung im Schweizer Durchschnitt 1420 Franken“, sagt Direktor Ansgar Gmür. Halte das tiefe Zinsniveau weiter an, so sei 2015 gar ein Absinken des gerundeten Referenzzinssatzes auf 1,75 Prozent möglich. (pd)