Messe setzt Trends für die Profis der Bau- und Immobilenbranche

Messe setzt Trends für die Profis der Bau- und Immobilenbranche

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Teaserbild-Quelle: MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Am 12. Januar beginnt in Basel die Swissbau 2010 – der wichtigste Treffpunkt für alle Profis der Bau- und Immobilienwirtschaft. Diesmal setzt die Messe mit drei Sonderschauen gezielt auf das Thema Nachhaltigkeit. Des Weiteren präsentiert sie mit der «Swissbau Real Estate» und dem Ausstellungssektor «Trendwelt Bad» zwei Premieren.
 
 
Normalerweise findet die Swissbau alle zwei Jahre statt. Aus marketingstrategischen Überlegungen entschied die Messeleitung im Jahr 2007 jedoch, dass die Messe statt 2009 erst 2010 – also erst wieder in drei Jahren – stattfinden soll. Die längere Pause haben der Messeleiter Rudolf Pfander und sein Team vor allem dazu genutzt, der Swissbau ein neues Image zu verpassen. Des Weiteren wurden neue Fachbereiche lanciert sowie hochkarätige Sonderschauen und Begleitveranstaltungen entwickelt.
 
Neu ist auch die «Swissbau Real Estate». Hinter diesem Namen versteckt sich eine neue Plattform, die sowohl die Bau- und Immobilienwirtschaft als Ganzes (Planen, Bauen, Bewirtschaften) wie auch ihre Wertschöpfungskette unter einem Dach vereinen soll. Mit ihr will man eine Lücke schliessen, denn laut Messeleitung waren die bisherigen Schweizer Ausstellungen in den Bereichen Immobilien und Eigenheime nur von regionaler Bedeutung und ohne jeden Fokus auf die übergreifenden Zusammenhänge. Mit der «Swissbau Real Estate» biete sich jetzt, so die Messeleitung, «die ideale Gelegenheit, über den eigenen Gartenzaun hinauszublicken».
 
Den inhaltlichen Fokus legt die Messeleitung auf die Themen nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz. «Unser Ziel ist es, an der Fachmesse den beiden Themen auf konkrete und anschauliche Weise, Beachtung zu verschaffen», sagt Messeleiter Pfander. Mit den drei Sonderschauen Global Building, Woodstock und EnergieSchweiz sowie den zahlreichen hochkarätigen Begleitveranstaltungen sei ihnen dies eindrücklich gelungen – nicht zuletzt dank kompetenter Partner.
 
Einen ersten Akzent in diese Richtung soll die offizielle Eröffnung am 12. Januar 2010 im Congress Center Basel setzen. Unter dem Motto «Energieeffizienz: Schlagwort oder Realität?» wird Bundesrätin Doris Leuthard ein Referat halten.
 
Ebenfalls am Eröffnungstag lädt der Verein Plattform Zukunft Bau zu einem Symposium mit dem Titel «Bauwerk Schweiz: mit Forschung und Praxis von der Innovation zur Vision». Am Mittwoch findet dann das zweite Swissbau Future Forum statt. Der renommierte Philosoph Peter Sloterdijk und der bekannte Trendforscher Matthias Horx referieren und debattieren unter der Moderation von Roger de Weck über Future Living und die künftige Entwicklung Schweizer Städte.
 
Seinen Einstand an der Swissbau feiert auch der Ausstellungssektor «Trendwelt Bad». Laut Veran
neusten Konzepte und Designs stimmungsvoll in Szene zu setzen. Dabei wird in Farben und Inszenierungen deutlich, dass das Bad nicht mehr so sein wird, wie es einmal war – nicht mehr ein reiner Funktionsraum, sondern mehr und mehr ein spezieller Teil der Wohnwelt, ein privates Refugium als Ort der Regeneration. In spektakulären Präsentationen zeigen führende Unternehmen wie Alape, Dornbracht, Duscholux, Hansgrohe, Keramik Laufen, KWC und Similor an der Swissbau in einem aussergewöhnlichen Ambiente das breite Spektrum der Gestaltungsmöglichkeiten auf, die sich heute im Bereich zeitgemässer Badeinrichtungen bieten. Kreative Ideen, Beispiele zum Anfassen und spannende Neuheiten für die Wellness- und Badewelt, die zu einer Entdeckungsreise einladen.
 
Zur Swissbau 2010 werden rund 120 000 Besucher erwartet. Rund 1300 Aussteller aus dem In- und Ausland stellen auf über 140 000 Quadratmetern Fläche die allerneusten Produkte und Ergebnisse aus der Forschung vor. (ffi/pd)
 
Datum
12. bis 16. Januar 2010
 
Öffnungszeiten
Dienstag, 12. Januar, bis Freitag,
15. Januar: 9 bis 18 Uhr
Samstag, 16. Januar: 9 bis 17 Uhr
 
Ort
Messezentrum Basel
 
Veranstalter
MCH Messe Schweiz (Basel) AG
 
Preise
Tageskarte: 32 Franken
Zweitageskarte (nur an zwei aufeinander folgenden Tagen gültig): 50 Franken
Online-Tickets:
Tageskarte: 26 Franken
Zweitageskarte (nur an zwei aufeinander folgenden Tagen gültig): 40 Franken
AHV, IV, Studenten, Lehrlinge,
Schüler: 15 Franken.
 
 
 

Sonderschauen

Einen umfassenden Einblick in das Thema «Nachhaltiges Bauen» bietet die Sonderschau Global Building. Kurz, prägnant und mit Hilfe interaktiver Medien vermittelt diese Ausstellung fundiertes Wissen rund um nachhaltige Standortwahl, Ökobilanz und Lebenszykluskosten. An den insgesamt sechs Themeninseln erfahren die Fachbesucher alles, worauf es beim nachhaltigen Bauen ankommt. Die Themen sind klar und folgerichtig nach dem Lebenszyklus eines Gebäudes gegliedert, reichen also von Projektentwicklung und Planung, Bau, Betrieb, Unterhalt und Sanierung bis zu Rückbau und Recycling.

 
Nahtlos schliesst die Sonderschau Woodstock an; der Prototyp eines dreistöckigen energieeffizienten Hauses steht direkt auf dem Messeplatz. Was die Technik an Neustem zu bieten hat, setzt Woodstock eins zu eins um: eine Gebäudehülle mit vorfabrizierten Elementen (inklusive optimierter Wärmedämmung und integrierter Fotovoltaik), LED-Beleuchtungskonzept, Struktur aus einheimischem Buchenholz und vieles mehr. In der Summe erfüllt Woodstock sogar die strengen Vorgaben des Labels Minergie-P. Wer sich bei dieser Gelegenheit gleich über die verschiedenen Labels, die verschärften Vorschriften punkto Wärmedämmung und Energienachweis oder aktuelle Aus- und Weiterbildungsangebote ins Bild setzen will, erhält im Gebäudeinnern Informationen und Beratung aus erster Hand.
 
Die ideale Abrundung des Themas bildet die Sonderschau EnergieSchweiz. Baufachleute und Planer erfahren alles Wichtige über das Aus- und Weiterbildungsangebot im Energiebereich. Hauseigentümer können sich neutral beraten lassen, wie sie ihr Haus energieeffizient sanieren können. Zudem gibt Energie-Schweiz einen Überblick über zukunftsweisende Heizsysteme. An der Sonderschau kann man sich auch über die Förderprogramme der Kantone und den neuen Gebäudeenergieausweis (GEAK) informieren. (pd)