Mehr Raum für mehr Bilder

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Teaserbild-Quelle: zvg
Sieger des Projektwettbewerbs für den Erweiterungsbau des Basler Kunstmuseums sind die Christ & Gantenbein Architekten. Mit dem Projekt soll unter anderem mehr Platz für Sonderausstellungen geschaffen werden. - Die Finanizerung ist Dank einem 50-Millionen-Geschenk der Kunstmäzenin Maja Oeri bereits zur Hälfte gesichert.
 
 
Nachdem die Ergebnisse des Projektwettbewerbs letzten Dezember präsentiert worden waren, empfahl die Jury die Verfasser der Projekte mit dem ersten und zweiten Preis zu einer Überarbeitung einzuladen. In der Folge überarbeiteten die Christ & Gantenbein Architekten und das Büro Diener & Diener Heer ihre Entwürfe noch einmal. Sieger wurde das Projekt des von Christ & Gantenbein Architekten. Es füge sich harmonisch in die heterogene Stadtstruktur ein und trete architektonisch in einen spannenden Dialog mit dem prominenten Stammhaus, schreibt der Regierungsrat dazu in seiner Medienmitteilung. Mit der Qualität der Räume und der angebotenen Flexibilität der Bespielbarkeit biete das Projekt dem Museum die angestrebte hochstehende Erweiterung, heisst es weiter. Denn bis anhin haben dem Museum Flächen für grosse Sonderausstellungen gefehlt. Diese soll es mit dem Neubauprojekt nun erhalten.

50 Millionen von Maja Oeri

Die Hälfte der Baukosten von insgesamt 100 Millionen Franken ist bereits gesichert: Die Laurenz-Stiftung der Mäzenin Maja Oeri schenkt dem Projekt 50 Millionen Franken. Den gleichen Beitrag soll der Kanton Basel-Stadt beisteuern. Die Stiftung hatte bereits das 2003 eröffnete Schaulager auf Boden der Gemeinde Münchenstein BL finanziert.
 
Dass die Ausbaupläne des Kunstmuseums überhaupt in Angriff genommen werden konnten, hat Basel ebenfalls der Kunstmäzenin Maja Oeri zu verdanken. Sie hatte dem Kanton Basel-Stadt im Jahr 2008 das Geld für den Kauf einer Landparzelle gegenüber dem Kunstmuseum geschenkt. Bereits 2001 hatte die Roche-Erbin mit einem Millionengeschenk dem Museum die Expansion in ein Nachbargebäude ermöglicht.
 
Heute sind gerade mal rund fünf Prozent der Bestände des Basler Kunstmuseums dem Publikum zugänglich. Das Museum sei dringend auf einen Erweiterungsbau angewiesen, weil es wegen Platzmangels zahlreiche Kunstwerke seiner Sammlung nicht ausstellen könne, schreibt Stadtbasler Regierungsrat in seiner Medienmitteilung. Der Erweiterungsbau soll diesen Umstand ändern. (mai/pd)
 
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