Luzerner St. Anna-Klinik wird erneuert und erweitert

Luzerner St. Anna-Klinik wird erneuert und erweitert

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Die St. Anna-Klinik in Luzern soll erneuert und erweitert werden. Nun liegt das Baugesuch auf. Das Projekt der Privatklinikgruppe Hirslanden ist laut der „Neuen Luzerner Zeitung“ das grösste Bauprojekt der Stadt seit der Swissporarena.
 
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Soll aus- und umgebaut werden: die St. Anna-Klinik.
 
Weil Platzverhältnisse und medizintechnische Einrichtungen der Luzerner St. Anna-Klinik nicht mehr heutigen Anforderungen entsprechen, soll sie um- und ausgebaut werden. Auch energetisch und bautechnisch bedarf sie Erneuerungen. Das rund 92 Millionen Franken schwere Bauvorhaben beinhaltet neben Sanierungsmassnahmen zwei Neubauten. Für die Architektur zeichnet das Zürcher Büro manetschmeyer verantwortlich. Es hatte den im 2010 von der Privatklinikgruppe Hirslanden, zu der das St. Anna gehört, veranstalteten Architekturwettbewerb für das Projekt gewonnen. Nun liegen die Baugesuche für die beiden Neubauten öffentlich auf. Läuft alles nach Plan, starten die Bauarbeiten an bei den zwei neuen Gebäudetrakten im Herbst 2014 bzw. im Sommer 2016, bezugsbereit sein sollen sie Ende  2015 bzw. Ende 2019.
 
Dass zwischen der Verkündung des Wettbewerbresultats und der Auflage über zweieinhalb Jahre verstrichen sind, liegt daran, dass einige Anpassungen am Projekt vorgenommen wurden. „Architektonisch hat sich am Projekt nichts geändert“, erklärt Klinik Direktor Dominik Utiger in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Luzerner Zeitung“ (NLZ). Aber man habe einige Anpassungen gemacht, damit Projekt funktionell optimal werde. Bei der Detailplanung habe man auf einige Büro- und Lagerräume verzichtet und die Verkehrsfläche im Spital auf das Nötigste reduziert. Wie die NLZ weiss, ist ein gestaffelter Gebäudekörper vorgesehen, der laut Baugesuch auf die exponierte Lage am Südhang von Luzern reagiert. Wie die erneuerte Klinik aussieht, lässt sich derzeit nicht eruieren. Eine Visualisierung stelle das St. Anna nicht zur Verfügung, berichtet die NLZ und zitiert Daniel Christ, Leiter der Unternehmensentwicklung: Die Fassadengestaltung sei noch nicht definitiv festgelegt. Sie erfolge in Absprache mit der Baudirektion und dem Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee. (mai)