Luzerner GKS Architekten bauen in Horw

Luzerner GKS Architekten bauen in Horw

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Noch steht auf dem Stirnrüti-Areal in Horw gerade mal ein Kindergartenpavillon. Ansonsten besteht es aus Wiese. Das soll sich ändern: Auf dem Grundstück, das zu rund zwei Dritteln dem Immobilienunternehmen Alfred Müller AG und zu einem Drittel der Luzerner Gemeinde gehört, soll eine Wohnüberbauung entstehen. Für die Architektur zeichnen die GKS Architekten aus Luzern verantwortlich.
 
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Wohnen auf der Wiese: so stellen sich die Architekten die Überbauung vor.
 
Die Architekten schlagen fünf Bauten entlang der Hangkante vor. Vier Gebäude mit insgesamt 60 Wohnungen kommen auf dem Areal der Müller AG zu stehen und eines auf jenem der Gemeinde. Die Häuser gliedern sich jeweils in einen Sockel aus Maisonette-Wohnungen, darüber sind zwei Regelgeschosse mit jeweils drei Etagenwohnungen geplant. Darüber kommen zwei Dachwohnungen zu liegen, die etwas zurück versetzt sind.
 
Bei ihrem Entwurf mussten die Architekten auf die Besitzverhältnisse Rücksicht nehmen. Das heisst, sie mussten ihr Projekt so konzipieren, dass es etappenweise gebaut werden kann und dass es auch funktioniert, wenn nur das Land bebaut wird, welches der Alfred Müller AG gehört. Denn für die Gemeinde steht noch nicht definitiv fest, wann und ob ihre Parzelle überhaupt überbaut wird.
 
In einem nächsten Schritt will die Alfred Müller AG mit der Gemeinde Horw einen gemeinsamen Gestaltungsplan und ein Vorprojekt ausarbeiten. Spätestens im Herbst 2014 soll dann die Baueingabe für das Grundstück der Immobilienfirma erfolgen. Die Gemeinde hat bereits an der Testplanung teilgenommen, um ihre Interessen vollumfänglich wahrzunehmen: „Der Wettbewerb hat die Erschliessung der Grundstücke festgelegt und ein mögliches Bauvolumen aufgezeigt“, wird dazu Gemeinderat Robert Odermatt in der Medienmitteilung der Alfred Müller AG zitiert. Auch die Planung eines neuen Kindergartens, der im Gebäude auf Gemeindeboden integriert würde, sei dabei berücksichtigt worden. „Mit der vorliegenden Planung kann die Gemeinde nun völlig autonom entscheiden, wie die Parzelle in Zukunft genutzt werden soll.“ (mai)